Privat | Reisebericht

Kurztrip nach Straubenhardt und Bad Herrenalb

von am 30. Oktober 2021

Das letzte Wochenende waren wir „ausnahmsweise“ auf zwei Plätzen. Die erste Nacht haben wir auf dem Bioland-Hof Reiser (*unbezahlte Werbung*) verbracht. Das Highlight war, dass man hätte die Sauna benutzen dürfen, doch leider war sie schon von den Gästen der Ferienwohnungen besetzt… Naja, vielleicht klappt’s ja beim nächsten Mal. Trotzdem hatten wir hier eine tollen Aufenthalt. Haben viele Tiere gesehen, einen schönen Spaziergang unternommen und gemütlich in der Trude zu Abend gegessen.

Hühner, Kühe, Ziegen, Lamas… Und das war nur ein Teil der Tiere, denn am nächsten Morgen nach einer recht erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück haben wir noch ein paar andere Tierchen und schöne Plätzchen gefunden bevor wir dann weiter gefahren sind.

Wie Du siehst kamen noch Schweine und Pferde zur Sammlung hinzu…

Wir sind dann also weiter gefahren bis nach Bad Herrenalb und haben dort den ganzen Tag in der Siebentäler-Therme (*unbezahlte Werbung*) verbracht, sogar inkl. einer herrlichen Rückenmassage. Doch davon gibt es allerdings keine Bilder. *lach*

Am Abend wollten wir in dem Restaurant „Zur alten Post“ (*unbezahlte Werbung*) einkehren, da wir dies in der Therme empfohlen bekommen hatten, doch da wir nicht reserviert hatten, haben wir dort keinen Platz bekommen. Und ich muss gestehen, das war gut so, denn so sind wir beim Park Restaurant Kurhaus (*unbezahlte Werbung*) gelandet und hatten ein hervorragendes Abendessen! So lecker hab ich schon lange nicht mehr gegessen und unsere zwei Kellner mit französischem Akzent waren klasse, sehr aufmerksam und sehr witzig!

Wie Du siehst, war bei meinem Nachtisch meine Freude und mein Heißhunger darauf so groß, dass ich einfach vergessen habe vorher noch ein Foto davon zu machen. *lach* Ich kann Dir dieses Restaurant nur wärmstens empfehlen. Es war wirklich in der Tat suuupppeeerrr lecker!! Ein großes Lob an die Küche.

Leider war meine Nacht nicht so toll, unter anderen auch, weil mir einfach der Kuchen doch ein bisschen schwer im Magen gelegen hat, da ich ja kein Gluten, etc. vertrage. Doch das war es mir wert! *lach*

Am nächsten Morgen sind wir also nach dem Frühstück wieder gemütlich nach Hause gefahren und haben unseren fast schon obligatorischen Zwischenstopp am Softeis-Automat genossen.

Danach, wie immer, zu Hause die Trude ausräumen, Wäsche waschen, etc. Das volle Programm eben und als Highlight wurden wir von unseren großen Tochter zum Essen eingeladen. Hier war das Gasthaus Büttner (*unbezahlte Werbung*) unser Ziel und es war, wie immer bei Conny und Rudi, hervorragend!

Alles Liebe, Susana

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Privat | Reisebericht

Kurztrip nach Muggensturm

von am 24. Oktober 2021

Vor zwei Wochen waren wir mit unserer Trude (WoMo) in Muggensturm auf dem Aulachhof (*unbezahlte Werbung*) – wie meistens -, ein Stellplatz aus dem Landvergnügen (*unbezahlte Werbung*).

Nachdem wir uns ein Plätzchen auf dem Parkplatz raussuchen durften und uns „eingerichtet“ hatten, sind wir gleich auf Achse gegangen und haben uns Muggensturm ein wenig näher angeschaut.

Fasziniert war ich gleich am Anfang, als ich eine Raupe entdeckt habe, die genau so groß wie mein Zeigefinger war. *lach*

Als erstes haben wir dem Tiergehege in Muggensturm einen Besuch abgestattet und eins der Gänse hat sogar nach meinem Lieblingsmensch geschnappt und ihn am Fuß erwischt. Mein armer Schatz! Streicheln konnte/durfte man die Tiere leider nicht. War vielleicht auch gut so… Die Gänse waren auf jeden Fall ein bisschen „schräg“ drauf! *lach*

Danach haben wir uns auf den Kunstpfad begeben – was sehr interessant war. Ich hätte zwar gerne vorher noch einen kleinen Abstecher ins nächste Lokal gemacht, denn es gab dort Federweißer und Zwiebelkuchen und wir hätten auf der Terrasse im Sonnenschein sitzen können, doch mein Lieblingsmensch hatte nicht wirklich Lust dazu. Also sind wir gemütlich weiter gelaufen…

…und haben im Hoflädle auf dem Weg nach Hause eingekauft, damit wir uns nach einem schönen Spaziergag noch etwas Leckeres kochen konnten. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass sich mein Papa in Spanien – ohne es zu wissen – zur gleichen Zeit, das Gleiche gekocht hat! Wie witzig, oder? Das war wohl Gedankenübertragung! Es gab ein leckeres Rinderhüftsteak, dazu Pfifferlinge und Tomatensalat. Mmhm, sooo lecker!! Und ja, wir kochen in unserer Trude (WoMo) alles und es wird auch alles benutzt!!

In der Partyscheuer wurde an diesem Abend ein 70. Geburtstag gefeiert, doch das haben wir gar nicht mitbekommen, da die Leute sehr „human“ und leise gefeiert haben.

Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück mit dem Fahrrad in das ca. 15km entfernte Ettlingen gefahren. Den Hinweg habe ich schon nur mit heftigsten Steißschmerzen irgendwie bewältigen können, doch den Rückweg haben wir nach vielem hin und her nur mit Hilfe der Bahn geschafft. Weder meine Beine, noch mein Steiß haben es mitgemacht. Schade, doch im Moment bin ich leider nicht so fit, wie ich es gerne wäre. Und wenn ich es ausreize, dann bekomme ich wieder eine Entzündung in diesem Bereich und das wäre dann wirklich fatal! Also absteigen, schieben und nach Alternativen suchen.

Nun gut, in Ettlingen selbst haben wir einen schönen Tag verbracht…

…und nachdem wir uns ein wenig die Altstadt angeschaut haben, haben wir uns noch eine Currywurst mit Pommes und einen leckeren Nachtisch gegönnt.

Ich habe zum ersten Mal Macarons probiert, doch ich fand sie jetzt nichts besonders toll. Hatte mir „mehr“ darunter vorgestellt. So ist es manchmal… Danach haben wir uns auf den Heimweg gemacht, mit S-Bahn, Bahn und doch noch ein bisschen Rad. Endlich angekommen, haben wir ein wenig die Landschaft und das herrliche Wetter genossen und haben auf unser bestelltes Spanferkel gewartet.

Es war sooo lecker!! Ich kann es Dir nur wärmstens empfehlen. Spanferkel to go! Herrlich!! Schon alleine wegen dem Spanferkel lohnt sich ein Besuch auf dem Aulachhof (*unbezahlte Werbung*)!

Nach einem schönen Abendspaziergang wollten wir noch ein wenig TV gucken und schlafen. Wollten wir… Mein Lieblingsmensch hat das so auch gut hinbekommen – ich nicht! Denn…

…in der Partyscheuer fand eine Hochzeit statt und die Herrschaften haben gefeiert was das Zeug hält! Bis drei Uhr morgens wurde gefeiert und bis alles eingepackt und die letzten Gäste gegangen sind, war es vier Uhr morgens. Und bis vier Uhr morgens war ich auch wach, denn die Gäste parkten ja direkt neben uns und waren den ganzen Abend über nicht wirklich leise. Was ja auch in Ordnung ist, wenn man Hochzeit feiert.

Das Problem war nur, in der Trude ist nicht wirklich viel Platz oder die Möglichkeit um die Nacht zum Tage zu machen und draußen war es auch schon kalt. Am liebsten wäre ich zur Hochzeitsgesellschaft gegangen und hätte mitgefeiert, denn die hatten echt gute (Tanz-) Musik, wollte aber meinen Lieblingsmensch auch nicht alleine in der Trude liegen lassen. Am nächsten Morgen meinte er nur, dass ich das gerne hätte tun können… Oh man!! Beim nächsten Mal feiere ich definitiv mit! Dann hätte ich auch nicht so schlechte Laune gehabt und das Spanferkel wäre schneller verdaut gewesen! *lach*

Das Beste war, als ich kurz vor Schluss noch ein Gesprächsfetzen mitbekommen habe das ungefähr so lautete… Er zu ihr: „Musst Du jetzt noch oder schaffst Du es bis nach Hause? Ich beeile mich auch!“ Herrlich!! Das hätten auch wir sein können. Was bin ich froh, dass wir in der Trude immer alles dabei haben! *lach*

Nach einer sehr, sehr kurzen Nacht – zumindest für mich, denn ich kann bei Musik oder Stimmen/Gesprächen einfach nicht schlafen. Eine Bohrmaschine oder andere Geräusche wäre egal, die baue ich in meinen Traum mit ein. Doch wieder zurück zum Thema, nach einer sehr, sehr kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück sind wir noch eine schöne Runde spazieren gewesen – die viel länger geworden ist, als ursprünglich gedacht -, bevor wir uns wieder auf den Heimweg gemacht haben.

Übrigens hat dieses Mal mit dem autark Stehen tatsächlich alles geklappt, denn unser Kühlschrank ist wieder okay! *freu* Und jetzt freuen wir uns schon auf die nächste Tour!

Zu Hause haben wir unsere Trude ausgeräumt und haben noch einen schönen Spaziergang in den Weinbergen gemacht uns sind im Rebmuttergarten (*unbezahlte Werbung*) eingekehrt… Das gehört einfach dazu, wenn es die Möglichkeit dazu gibt! Zum Wohl und bis zum nächsten Mal!

Alles Liebe, Susana

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Privat | Reisebericht

Kurztrip nach Osthofen

von am 17. Oktober 2021

Wir sind – wie immer freitags – los und zum Caravan-Service (*unbezahlte Werbung*) nach Gernsheim gefahren, denn unsere Trude (WoMo) hat das eine oder andere Wehwehchen – wie praktisch, dass es mehr oder weniger auf dem Weg nach Osthofen liegt. Nach einer guten Stunde dort, konnten wir endlich Richtung Osthofen, zu unseren Lieblings-Winzern Ingrid und Benno vom Borntaler Hof (*unbezahlte Werbung*) fahren, denn dort gab es einen Bitzler-Treff, den wir dieses Jahr nicht wieder verpassen wollten.

Wir sind also auf die Fähre gefahren und hatten das Vergnügen dort auf einen netten älteren Herren zu treffen, der die gleich Musikrichtung wie wir liebt. Pink Floyd (*unbezahlte Werbung*) lief bei ihm und auf unsere Bitte hin, hat er das Radio voll aufgedreht! Ach, herrlich! Was haben wir uns gefreut und gemeinsam gegrölt und der ältere Herr erst recht. Da lacht richtig das Herz bei solchen Begegnungen! *freu*

In Osthofen angekommen ging es genau so nett weiter… Theoretisch wollten wir autark stehen, doch praktisch spinnt der Brenner an unserem Kühlschrank und wir haben ihn nicht zum Laufen gebracht. Wie schön, dass wir dort die Eltern einer Grundschul-Klassenkameradin unserer jüngsten Tochter getroffen haben. Jörg und Christine haben uns sogleich mit Strom ausgeholfen und abends saßen wir dann bei einem gemütlichem Gläschen Federweißer und einem Stück Zwiebelkuchen beisammen und haben ein nettes Gespräch gehabt. Immerhin sind es schon über 10 Jahre her, als wir uns das letzte Mal getroffen haben – und doch wiedererkannt! Wie schön!

Am nächsten Morgen hatten wir ein weiteres sehr nettes Gespräch mit Ralf und Leonie aus dem Raum Stuttgart, die wir dort vor Ort kennen gelernt haben. Ja, so ist das bei Campern, wir sind gleich eine große Familie und alle sofort beim DU! *herrlich* Fast so wie in Spanien diese Mentalität und genau meins!!

Samstags waren wir also eine Runde Spazieren und am Nachmittag sind unsere Freunde Steffi und Richi zu uns gestoßen und wir saßen gemeinsam bis in die Puppen, haben gequatscht und super lecker gegessen. Einen schönen Gruß an die Köchin! Also an mich! *lach* Ja, auch in der Trude lässt es sich für vier Leute gut Kochen. Es gab Hähnchen mit Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch im „Backofen“ – besser gesagt, im Omnia (*unbezahlte Werbung*). Todmüde und ein wenig verfroren sind wir dann zu Bett gegangen.

Am nächsten Morgen hatten Ingrid und Benno dann ein bisschen Zeit für uns zum Quatschen und um uns mit leckerem Traubensaft – ja, Du hast richtig gelesen *lach* – einzudecken. Der Wein hielt sich tatsächlich mit nur zwei Fläschchen in Grenzen und der Federweißer war gar nicht für uns…

Es war ein wunderschönes Wochenende und wie immer viel zu schnell vorbei.

Alles Liebe, Susana

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Privat | Reisebericht

Kurztrip nach Schlüchtern-Klosterhöfe

von am 9. Oktober 2021

Vor drei Wochen sind wir zum Klosterhöfe Ziegenkäse (*unbezahlte Werbung*) in Gomfritz (Schlüchtern-Klosterhöfe) gefahren und haben dort das Wochenende verbracht. Bei dem Ort haben wir immer an Pommes frites denken müssen und konnten uns so den Namen gut merken. *lach*

Frank und Timo betreiben dort einen Ziegenbetrieb und es gibt super leckeren Ziegenkäse am Automaten zu kaufen. Besonders angetan hat es mir der Meerrettich-Ziegenfrischkäse mit Heidelbeer-Topping (*unbezahlte Werbung*). Der war wirklich super lecker und am gleichen Abend auch schon leer. *lach*

Nach unserer Ankunft am Freitag haben wir einen schönen Spaziergang unternommen und die neue Gegend genossen. Schau selbst…

Normalerweise gehen wir ja noch vor unserer Tour irgendwo eine Kleinigkeit einkaufen und fahren für gewöhnlich nicht mit einem fast leeren Kühlschrank los. Nun, diesmal war es anders… Wir hatten nicht sooo viel dabei, da wir dachten, dass es vielleicht vor Ort eine größere Auswahl an Lebensmittel geben würde. Doch es gab nur Käse, Käse und noch mehr Käse, neben Eiern und Ziegenmilch. Nun gut, mit der „Trockenlebensmittel-Grundaussttung“ und Eiern haben wir uns dann gebackene Nudeln zubereitet und Käse dazu gegessen und nach einem gemütlichem Abend sind wir dann recht früh schlafen gegangen.

Vorher hatte uns Frank noch mitgeteilt, dass am Morgen der Bäckerwagen vorbei kommen und auch gerne bei uns anhalten würde. Er hatte allerdings nicht gesagt, dass das schon um kurz vor sieben in der Früh sein würde. Mein Lieblingsmensch ist dann schnell in eine Jogginghose gesprungen und hat uns frisches Brot besorgt. Kurz darauf sind auch schon die Ziegen mit ihren Glöckchen direkt an der Trude vorbeigelaufen um auf ihre Wiese zu kommen. Es hat sich toll angehört, als um die 100 Glöckchen gleichzeitig gebimmelt haben. Fotografieren konnte ich es leider nicht, da es sooo schnell rum war. Um zehn hat dann auch der Hofladen aufgemacht und wir konnten uns mit weiteren Käse-Leckereien eindecken, wie z.B. einem Käse, der mit Asche bedeckt ist – wobei ich ehrlich gestehen muss, der war nicht ganz nach meinem Geschmack, obwohl es eine Delikatesse sein soll…

Nach einem gemütlichem Frühstück direkt an einer Wildblumenwiese sind wir dann zur Steinkammer gelaufen, was sich allerdings hinterher als Grillplatz rausgestellt hat oder wir haben es nicht wirklich gefunden. *lach* Doch auf jeden Fall waren wir in der Natur spazieren und es war schön. Wir hatten unsere Wander-App „Komoot“ (*unbezahlte Werbung*) dabei und diese hat uns über die interessantesten Wege ans Ziel gebracht. Zurück wollten wir es „alleine“ versuchen und sind fast eine Stunde Umweg gelaufen. *seufz*

Auf dem Weg haben wir noch ganz viele Pilze gesehen und ich dachte auch, dass ein Teil davon Parasol-Pilze sind, doch ich durfte sie nicht mitnehmen. Mein Lieblingsmensch hatte schon mal eine Pilzvergiftung und das war gar nicht schön, daher MUSS ich auch die Finger davon lassen. Vielleicht entdecken wir ja mal die Möglichkeit an einer Pilzschulung dran teilzunehmen. Wenn Du was hörst oder jemanden kennst, der das macht, sag mir gerne Bescheid!

Also, da wir, wie ich schon erzählt habe, nicht sehr viel zum Essen dabei hatten und wir gelesen hatten, dass es in dem Nachbardorf eine Gaststätte gibt, dachten wir uns, wir könnten da gemütlich mal hinlaufen – sind ja nur 5km auf der Karte -, lecker essen und gemütlich zurücklaufen. Dachten wir, denn es kam ganz anders als geplant…

Es fing ganz gemütlich an und unsere Wander-App zeigte uns eine (noch) gut zu laufende Strecke an, zwar ein bisschen lang, aber noch okay. Doch dann ging’s los: Wir mussten eine sehr befahrene Straße überqueren, die mit Leitplanken bestückt war und ich kam weder oben drüber noch unten durch, daher mussten wir bis zu einer „Öffnung“ vorlaufen und dann auf der anderen Straßenseite im „Graben“ und/oder auf der Straße das große Stück wieder zurück laufen. Nun gut. Das hatten wir dann mal geschafft und dann ging es ungelogen fast über eine Stunde nur bergauf, zwar nicht super steil und trotzdem nur bergauf. Oh mein Gott!! Meine armen Beine!! Quer über Feld und Wiese, durch Wald und Acker und was weiß ich noch alles. Nach guten zwei Stunden waren wir endlich da! Fix und Fertig und doch angekommen! Das war die Hauptsache!! Das Essen hatten wir uns aber sowas von verdient!! Doch Fotos hab‘ ich ganz vergessen zu machen, bei der Anstrengung… *lach*

Wir sind dann auch sogleich im Landgasthof Druschel (*unbezahlte Werbung*) in Wallroth eingekehrt und haben es uns schmecken lassen. Es gab noch einen Nachtisch, doch denn hab‘ ich auch vergessen zu fotografieren.

Während unserem Essen hatten wir mal freundlich nachgefragt, ob man hier ein Taxi bestellen könnte, doch es wurde nur geschmunzelt und uns mitgeteilt, dass es hier nicht wirklich Taxis gäbe. Mittlerweile wurde es später und später… Man empfahl uns den „kürzeren“ Weg an der Hauptstraße entlang zu laufen, da es schon dunkel wurde. Ich kann Dir sagen… NIE WIEDER!! Es gab weder einen Fußgängerweg noch Beleuchtung, sondern nur Autos und noch mehr Autos, sobald wir aus dem Dorf waren.

Das erste Stück sind wir auf einer daneben führenden Wiese gelaufen und hatten sogleich pitschnasse Füße. Doch irgendwann war diese Wiese fertig und wir mussten auf die andere Straßenseite, dort schien es weiter zu gehen. Wir dachten noch, na gut, wenn es so bleibt, dann ist es ja noch okay. Das bisschen nasse Füße ist schon nicht so schlimm. Pustekuchen!! Diese Wiese war dann auch fertig und wir mussten wieder hoch auf die Straße. Nur war der Abhang so steil, nass und rutschig, dass ich einfach nicht hoch kam. Ich musste mich an Grashalmen hoch ziehen und mein Lieblingsmensch musste mir helfen, damit ich überhaupt hoch kam mit meinen kurzen Beinchen. Oben angekommen sind wir dann mit der Taschenlampe am Handy das erste Stück gelaufen. Doch es wurde von mal zu mal schlimmer, denn die Straße war sehr befahren, es war bereits dunkel und jedes Mal wenn ein Auto uns entgegen kam, mussten wir zur Seite springen, da die Autofahrer uns entweder nicht gut erkannt haben oder so schockiert waren, dass da Leute unterwegs waren, dass sie einfach nicht langsamer geworden sind.

Doch das Schlimmste war, als dann auch noch die Taschenlampe ausgefallen ist und ich meine auch nicht anmachen konnte, da ich kaum noch Akku hatte und wir das für das Navi gebraucht haben. Noch dazu mussten wir einen „Autobahnzubringer“ überqueren!! Ich kann Dir sagen, wir waren so was von fertig als wir nach über einer Stunde und 5km direkt an der Straße entlang endlich an der Trude angekommen waren.

Als Timo uns dann entgegenkam fragt er uns nur, ob wir einen schönen Abendspaziergang gemacht hätten, bei dem schönen Wetter… Ich kann Dir sagen… Wir sind an diesem Tag 20,5km gelaufen!! Knapp 32.000 Schritte!! Ich hatte danach ganz wunde Füße und Muskelkater des Todes und zwar noch bis Mittwoch, erst danach wurde es ganz langsam besser! Ich glaube, wir waren lange nicht mehr so froh und erleichtert unsere Trude zu sehen!

Ich war so fertig, dass ich eine ganz schreckliche Nacht hatte, mit Schmerzen und allem drum und dran. Kein Wunder bei dem Marsch…

Am nächsten Morgen haben wir gemütlich gefrühstückt – Brot und Käse, was sonst?! – haben den Ziegen und dem Kälbchen noch Tschüß gesagt und sind dann nach Steinau an der Straße gefahren, der „Brüder-Grimm-Stadt“. Ein bisschen Kultur geht immer!

Zum Abschluss unserer Tour wollten wir noch die einzige hessische Tropfsteinhöhle besichtigen, doch als wir endlich oben angekommen waren, war sie leider zu. Da hätte man sich wohl vorher anmelden müssen. Nun ja, vielleicht dann beim nächsten Mal…

Es war ein Mega-Wochenende mit ein bisschen ZUVIEL Aufregung. *lach* Dieses Wochenende und vor allem die 20,5km werden uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben…

Alles Liebe, Susana

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Upcycling

Neues Kühlschrank-Kleid für Trude

von am 6. Oktober 2021

Unsere Trude wurde mal wieder ein bisschen „aufgehübscht“…

Mein Lieblingsmensch hat das „olle“ Brett entfernt, was viel zu weit in den Raum geschaut hat und hat die Kühlschranktür mit dem gleichen PVC wie auf dem Boden beklebt. Obwohl es das Gleiche ist, wirkt es an der Tür viel dunkler – oder der auf dem Boden hat sich schon irgendwie abgenutzt und wirkt dadurch heller…

Im Moment ist unsere Trude noch in der Werkstatt und bekommt einen neuen Brenner am Kühlschrank, da er einfach nicht mehr mit Gas anspringen wollte. Und das ist nunmal gaaannnzzz doof, wenn man, so wie wir, gerne autark stehen möchte. Danach sollte alles wieder gut sein und es kann die nächste Tour geplant werden. Ich freu mich schon drauf!

Alles Liebe, Susana

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