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Süddeutschland-Tour I

18. Oktober 2020

Tag 1:

64625 Bensheim –> 87733 Markt Rettenbach: ca. 3 3/4 Std. und 334km

Normalerweise fahre ich ja nicht gerne länger als max. zwei Stunden am Stück, wenn wir mit unserer Trude (WoMo) unterwegs sind. Doch diesmal mussten wir uns etwas beeilen, denn wir waren mit unseren Freunden Jenny, Benny, Heribert, Heidi, Pelin und Ayse zum Abendessen verabredet. So sind wir also zum einen nur Autobahn gefahren, was wir für gewöhnlich vermeiden, und zum anderen, eben wesentlich länger gefahren um an unser Ziel, die Katzbrui-Mühle, zu kommen.

Mein Lieblingsmensch hat sich gleich Maultaschen und Kasspatzen bestellt. Richtig lecker! Für mich gab es ein halbes Hähnchen. Da es schon zu dunkel war als wir angekommen sind, und eben auch im Zeitstress, konnte ich keine Fotos mehr von der Umgebung machen. Leider haben wir somit auch sowohl die Mühle als auch die Kapelle vor Ort verpasst. Nun ja, ich hab ja die Adresse… Danach sind wir nach Markt Rettenbach gefahren, wo wir für die nächsten Tage gestanden haben und von dort aus den einen oder anderen Ausflug gestartet haben.

Tag 2

Am nächsten Tag wollten wir mit der längsten Rodelbahn Deutschlands fahren, doch leider hat das Wetter absolut nicht mitgemacht. Also haben wir vor Ort nur einen Kaffee getrunken und sind dann weiter gefahren bis zum Oberjoch.

Wir konnten es kaum glauben, dass wir Ende September bei unserem „Sommer-Urlaub“ schon Schnee hatten. Die Jungs haben natürlich gleich eine kleine Schneeballschlacht veranstaltet, bei der wir letztendlich alle sehr viel Spaß hatten. Danach ging es weiter durch Österreich durch, bis wir dann in Pfronten waren. Leider hat es immer noch ziemlich stark geregnet. Somit ist uns nicht anderes übrig geblieben, als eine kleine „Kneipen-Tour“ zu veranstalten. *lach*

Eigentlich wollten wir ins „Café Fuchs“ einen Kaffee trinken und ein lecker Stückchen Kuchen essen. Doch leider hatten wir nicht reserviert und somit war kein Platz für unsere große Truppe von acht Leuten. Also sind wir kurzerhand im Braugasthof Falkenstein eingelaufen. Da wir alle ein wenig Hunger hatten, konnte wir dem leckeren Essen nicht widerstehen. Zu zweit haben wir uns dann eine Allgäuer Festtagssuppe mit Leberknödel, Maultaschen und Kräuterflädle, sowie einen leckeren Kaiserschmarrn gegönnt. Beides war sooo lecker! Das Essen dort kann ich Dir nur wärmstens empfehlen. Ach ja, und zum Trinken gab es ein Gaißen Maß. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Bier mit Cola, Kirschlikör und Weinbrand. War auch nicht schlecht. Doch mehr als ein Schlückchen konnte ich davon nicht trinken.

Kurz darauf sind wir an unserem eigentlichen Ziel angekommen, dem Gasthof Adler in Pfronten, den es schon seit 1495 gibt. Königin Marie von Bayern mit ihren Söhnen Ludwig und Otto machte am 18. August 1861 dort Rast. Wir waren also in dem Gasthof, in dem schon der spätere König Ludwig II gespeist hat. Mein Lieblingsmensch hat sich dann noch Haxe bestellt. Für mich gab es einen Salat und einen Räuberteller, denn mehr hätte ich eh nicht gepackt. Mit einem „kugelrunden“ Bauch und ziemlich voll gefressen sind wir wieder an die Trude gekommen.

Tag 3

Das heutige Ziel ist Schloss Neuschwanstein.

Allerdings hat unser „Reiseleiter“ Heribert für uns noch einen kleinen Umweg eingelegt, damit wir super schöne Bilder von den Bergen machen und die Wahnsinns-Aussichten genießen konnten.

***Herzlichen Dank Heribert!***

Wir haben uns mit der Kutsche hoch fahren lassen und es war eine super tolle und witzige Erfahrung. Der Kutscher war große Klasse – und erst die Pferchen!! Tolle Leistung!

Ein herrlicher Blick auf das Schloss Hohenschwangau und Schloss Neuschwanstein.

Von der Brücke aus hatten wir einen tollen Ausblick auf die Pöllatschlucht, die wir dann auch gelaufen sind, um wieder an die Autos zu kommen.

Zum Abschluss des Tages haben wir noch einen kurzen Abstecher an den Tegelberg gemacht und haben uns dann von Pelin und Ayse verabschiedet, die wieder in den Alltag zurückkehren mussten. Doch vorher gab es noch eine Runde auf der Sommer-Rodelbahn!

***Liebe Pelin, liebe Ayse, vielen Dank für die tolle Zeit mit Euch!***

Der letzte Punkt des Tages war der Lechfall. Und somit ging ein Tag mit einer tollen Wanderung und jeder Menge Muskelkater zu Ende.

Alles Liebe, Susana

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