Reisebericht

Kurztrip nach Hammelburg

8. August 2021

Ach herrje, jetzt sind schon wieder drei Wochen vergangen seitdem wir in Hammelburg waren und ich hab Dir noch nichts darüber erzählt. Das hole ich natürlich sofort nach und Wünsche Dir ganz viel Spaß bei meinem Reisebericht. Als erstes möchte ich mich jedoch bei Doris und Walter vom Sturmiushof (*unbezahlte Werbung*) für den tollen Aufenthalt bei Ihnen bedanken und auch bei den anderen Campern! Es war sooo ein tolles Wochenende! So eine tolle Truppe, die sich spontan eingefunden hat!

***Herzlichen Dank an alle, die für so ein fantastisches Wochenende beigetragen haben! Vor allem natürlich unseren Gastgebern Doris und Walter!***

Das sind übrigens Doris und Walter, und wenn Du mal eine super schöne Whiskytour mit Tasting und inklusive Rhöner Tapas erleben möchtest – was ich Dir wärmstens empfehlen kann! -, dann bist Du hier auf dem Sturmiushof (*unbezahlte Werbung*) genau richtig!!

Wir durften freitags schon anreisen und da es an diesem Morgen ein wenig geregnet hatte und wir nicht auf die Wiese hochfahren konnten, durften wir „großen“ Wohnmobile bei Doris und Walter im Hof stehen bleiben, die „kleinen“ Vans haben es ohne Probleme auf die Wiese geschafft. Insgesamt befanden sich dann letztendlich vier Schneckenhäuser im Hof und zwei auf der Wiese. Nach dem ersten Ankommen mit ein paar Infos etc. haben wir uns auf eine kleine Entdeckungstour begeben und sind ein bisschen Laufen gewesen.

Ist das nicht eine herrliche Landschaft?! Wir sind dann dem Rhön-Rundweg 6 ein Stück gefolgt und sind an einer kleinen Kapelle angekommen. Diese Kapellen mag ich wirklich sehr!! Von hier oben hatten wir einen noch schöneren Ausblick! Den Rundweg sind wir dann jedoch nicht weitergelaufen, sondern den gleichen Weg zurück, obwohl ich das gar nicht mag, doch der Rundweg wäre gute drei Stunden lang gewesen und das war uns dann doch zu lange.

Nach der kleinen Wandertour haben wir es uns dann vor der „Haustür“ bequem gemacht, mein Lieblingsmensch hat sich ein „kleines Bierchen“ (1 Liter – *zwinker*)gegönnt und wir haben die ersten Kontakte zu den Nachbarn geknöpft. Ein schöner gemütlicher Abend, der dann mit einem lieben „Gute-Nacht-Trunk“ von Doris und Walter geendet hat.

Am nächsten Morgen sind wir dann frisch beschwingt mit den Rädern nach Hammelburg in die City rein gefahren und haben an einer Stadtführung teilgenommen. Es war sehr interessant, herzlichen Dank an dieser Stelle auch nochmal an unsere Reise-Begleitung!

Der Spaziergang war absolut kurzweilig und wir haben so tolle Geschichten gehört, wie z.B. bei dem Wappen… Was siehst Du genau, wenn Du hinschaust? Eigentlich sollen es drei Lilien sein, doch die meisten sehen da drei Mäuse. Und wenn Du erst einmal die Mäuse gesehen hast, dann werden es bestimmt keine Lilien mehr. *lach*

Das Gebäude mit den Gittern war tatsächlich mal ein Gefängnis – Mitten im Ort!

Und bei den Störchen ist es leider eine traurige Geschichte. Hier hat nämlich vor kurzem der Blitz eingeschlagen und hat die Storchen-Mama getötet. Der Storchen-Papa bekommt es nicht so auf die Reihe sich um den Nachwuchs zu kümmern. Die Jungen wurden jetzt von der Stadtgemeinde gefüttert und jetzt wird gemunkelt, dass sie sooo rund geworden sind, dass sie nicht fliegen können. Sie machen zwar die ersten Start-Versuche, doch kommen nicht wirklich in die Luft. Hoffentlich schaffen sie es noch!! Sie müssen doch noch in den Süden kommen!

Die Skulptur, die auf dem Kopf steht, stellt „Romeo und Julia“ dar. Sie ist von dem Bildhauer Luk Van Soom, der die Skulptur 1996 schuf. Romeo trägt hier seine Julia nicht auf Händen, sondern auf Füßen. …Hier fügt sich die Figur ganz selbstverständlich in das mittelalterliche Ensemble, „Stadtmauer-Möchsturm“ ein, als ob die Geschichte um Romeo und Julia tatsächlich hier ihren Ausgang nahm… (Textauszug der neben stehenden Beschriftung)

Danach haben wir unsere Tour durch die Stadt alleine weitergeführt…

Nach diesem tollen Ausflug sind wir wieder den Heimweg zur Trude (WoMo) angetreten und das letzt Stück musste mein Lieblingsmensch unsere Räder schieben, da ich schon fix und fertig war.

Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann kurz vor 17.00Uhr mit unserer Whisky-Tour los. Die ganze „Meute“ hat sich versammelt und wir bekamen die Info, wie wir zum „Keller“ finden, in denen die Fässer gelagert werden. Also sind wir dann als Grüppchen los marschiert und haben uns prächtig unterhalten.

Hier angekommen hat uns dann Walter ganz viel über Whisky erzählt und ein paar Mal probieren lassen.

Es war sehr interessant und informativ und nachdem wir mit dem „ersten“ Probieren durch waren, sind wir wieder zum Ausgangspunkt marschiert. Hier haben sie uns dann schon zu einem Aperitif erwartet. Ich weiß nur noch, dass es super lecker war, aus Äpfeln war und dass es die Franzosen gerne trinken, doch den Namen hab‘ ich vergessen…

Danach sind wir zu Doris in den Proberaum, wo sie uns schon mit ganz vielen Leckereien erwartet hat.

Von Walter sind wir dann weiter in die Welt des Whiskys eingeführt worden. Er hat uns alles gezeigt und erklärt und vor allem, WIE man Whisky trinkt, ohne dass es im Hals brennt, und wir durften uns insgesamt sieben Mal darin üben. Und da es bei den meisten Whisky-Sorten sowohl eine Trink- als auch eine Fass-Stärke gibt, haben mein Lieblingsmensch und ich jeweils eine „Stärke“ genommen uns sind damit in das Vergnügen von weiteren Geschmacksrichtungen gekommen. Ich kann Dir nur sagen, es wurde von mal zu mal lustiger! *lach*

Und das Essen!! Himmlisch!! So ein leckerer Kartoffelsalat! Alles war so herrlich aufeinander abgestimmt. Theoretisch hätten wir uns mit dem Essen genauso lange Zeit lassen sollen, wie mit dem Whisky. Doch anscheinend waren wir alle so ausgehungert, dass alle, bis auf zwei Teilnehmerinnen, ihre Teller schon leer hatten, bevor wir zum dritten Whisky gekommen sind, wir mit eingeschlossen. *lach* Es waren aber auch feine Sachen auf den Tellern. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen.

Nach einem schönen Abschluss sind wir dann alle, mehr oder weniger, ins Bett gefallen! Gott sei Dank waren es nur ein paar Schritte bis zur Trude! *lach* Am nächsten Morgen war ich sehr positiv überrascht, dass ich keinen dicken Kopf hatte und alles gut vertragen habe, wobei ich für gewöhnlich keinen bzw. kaum Alkohol trinke. Doch auch das hatte uns Walter am Vorabend schon erklärt und auch prophezeit. Bei ihm gibt es keinen dicken Kopf danach. Warum? Dass kannst Du Dir von ihm persönlich erklären lassen, wenn Du ihn besuchst! *zwinker*

Danach haben wir noch bei herrlichem Sonnenschein draußen gefrühstückt, mit Siggi und Volker (zwei anderen Campern) Nummern ausgetauscht und uns noch bei Doris mit Leckereien für zu Hause eingedeckt. Am Whisky, doch vor allem am Schinken und am Käse, konnten wir einfach nicht dran vorbei gehen ohne etwas mitzunehmen.

Und so haben wir dann gut gestärkt unseren Heimweg angetreten und freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch bei Doris und Walter, die wir übrigens über den Landvergnügen (*unbezahlte Werbung*) gefunden haben!

Alles Liebe, Susana

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