Freitagsfüller | Privat

Freitagsfüller #695

16. September 2022

Ein Projekt von Barbara (*unbezahlte Werbung*). Ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen – immer freitags!

1. Für fünf Euro und zwanzig Cent bekommst Du am Flughafen in Frankfurt (*unbezahlte Werbung*) eine große Flasche Wasser. Was für Wucherpreise, nicht wahr?! Ich bin jedes Mal geschockt. Ich muss mir unbedingt angewöhnen, selbst ein Fläschchen oder Becher mit Deckel dabei zu haben um mir am „Mini-Trinkbrunnen“ vor Ort Wasser aus dem Hahn zapfen zu können. Zuhause mache ich ja auch nichts anderes…

2. Heute Nacht bei meiner Ankunft habe ich vor meiner Haustür nicht wirklich viel gesehen. Es war so dunkel, dass ich die Taschenlampe am Handy anschalten musste, da die Außenbeleuchtung nach wie vor nicht funktioniert.

3. Wie könnte ich es anstellen, dass ich bei meinen Eltern, ich selbst – eine erwachsene Frau – sein kann und darf, und nicht immer wieder in alte „Kindheitsmuster“ verfalle oder regelrecht reingepresst werde? Mein Papa hat mich gefragt, ob ich nicht nostalgisch an die Kindheit denke, wenn wir jetzt wieder zu viert – also gemeinsam mit meiner Schwester – vor Ort sind und ich muss gestehen: NEIN, definitiv nicht!! Das hat für mich mit Nostalgie leider nichts zu tun, sondern nur mit „harter Arbeit“, denn auf einmal waren wir wieder kleine Mädchen und mussten um alles mehr oder weniger kämpfen und Erklärungen abgeben… Und ich muss gestehen, dass war sehr, sehr anstrengend und Nervenaufreibend und passiert allerdings tatsächlich nur, wenn wir zu viert aufeinandertreffen. Nächstes Mal werden wir wohl nur einzeln dort anreisen, denn auch die eigenen Eltern in alten Verhaltensmuster zu sehen ist nicht immer eine Wohltat.

4. Ich brauche jetzt definitiv Erholung, die ich dort nicht hatte, doch aber das holen wir ich jetzt nach. Spätestens, wenn wir in der Trude (WoMo) sitzen wird alles wieder gut! *freu* Von mir aus, auch gerne schon eins / zwei Tage früher als geplant…

5. Für alle Fälle werde ich spätestens Morgen anfangen, die Trude zu packen, den erstellten Routenplan auszudrucken, etc. Es ist noch einiges zu tun, bevor unsere Tour los geht. Und da leider mein Seminar bei Andrea (*unbezahlte Werbung*) dieses Wochenende ausfällt, habe ich genug Zeit um alles etwas entspannter in die Wege zu leiten. Hat eben doch auch seine Vorteile, wenn nicht alles so eng getaktet ist…

6. Unser Family-Treff heute Abend wird das Highlight der Woche. Jeder bringt etwas mit und wir werden gemeinsam Vespern, bevor wir dann spätestens am Sonntag oder Montag in unseren Trude-Urlaub aufbrechen. Ich freue mich schon sehr darauf und muss mich beeilen, dass ich bis dahin die ganzen Klamotten von diesem Urlaub nach Spanien fertig gewaschen habe. Wobei so wirklich Sommer-Kleidung brauche ich hier, glaube ich, nicht mehr.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein gemeinsames Abendessen mit unseren Kindern, morgen habe ich geplant, alles Nötige auf Vordermann zu bringen und Sonntag möchte ich sehr gerne schon mit unserer Trude unterwegs sein!

Alles Liebe, Susana

  1. Ja, das Problem mit den alten Verhaltensmustern habe ich auch, wenn ich in der Heimat bin. Ich finde das echt unangenehm, auch wenn ich eine gute Kindheit hatte. Ich fühl mich dann immer so machtlos und „winzig“. Ich suche auch nach einem Weg, das zu durchbrechen.
    LG
    Sonja

  2. Liebe Susana,
    ich kenne das Problem auch oder besser – ich kannte. Meine Eltern leben ja schon viele Jahre nicht mehr.
    Und ich kann es auch bei unseren Kindern beobachten – die fallen auch untereinander in die Kind-Geschwisterrollen zurück, wenn sie zulange zusammen sind. Bei uns ist das Problem ansonsten nicht so groß, weil ich das, wie gesagt, aus leidvoller Erfahrung kenne. Deshalb versuche ich, mich anders zu verhalten.
    Ich bin auch mehr und mehr dabei, mir anzugewöhnen, eine Wasserflasche mitzunehmen.
    Vermutlich seid ihr jetzt schon unterwegs. Ich wünsche eine feine TRude-Zeit.
    Herzlich
    Judith

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