Freitagsfüller | Privat

Freitagsfüller #649

22. Oktober 2021

Ein Projekt von Barbara. Ein kleiner Lückentext zum Ausfüllen – immer freitags!

1. Muss man ich eigentlich… Nein, müssen, muss ich schon mal gar nichts. Ich mag dieses Wort nicht!! Ich kann, ich darf, ich möchte, ich will – das hört sich für mich besser und stimmiger an und macht auch viel mit mir und meiner inneren Einstellung zu den Dingen und Situationen. Das Wörtchen „man“ versuche ich aus meinem Wortschatz zu streichen – wer ist „man“? Und auch die Wörtchen „aber“ und „eigentlich“ finde ich ganz schrecklich. Ist allerdings manchmal gar nicht so einfach, sie nicht zu benutzen. Versuch es mal!

2. Vieles ging leichter von der Hand als ich jung – und meine Krankheit noch nicht so ausgeprägt – war. Jetzt geht so ziemlich alles einfach langsamer vonstatten und ich nehme mir die Auszeiten die ich brauche, sowohl körperlich als auch seelisch. Das habe ich früher nie getan. Ich konnte nie genug Termine im Kalender stehen haben und habe mich dann immer am besten gefühlt, wenn ich nicht so lange zu Hause sein „musste“. Jetzt ist es genau andersrum. Mittlerweile stresst es mich, wenn ich mehr als einen Termin am Tag habe und bin froh über jeden Tag, an dem ich keine Termine habe und meinem persönlichen Rhythmus folgen darf.

3. Den Geschmack von Softeis mit Erdbeersauce liebe ich über alles. Ich glaube, dass hat ganz viel mit meiner Kindheit zu tun. Meine Eltern haben beide jahrelang in der Langnese (*unbezahlte Werbung*) gearbeitet und somit war immer Eis zu Hause. Als Baby und Kleinkind habe ich ganz, ganz schlecht gegessen und meine Eltern haben mir dann aus lauter Verzweiflung „Cocktailbecher“ (*unbezahlte Werbung*) zum Essen gegeben, denn erstens, hab ich das geliebt und zweitens, sagte der Kinderarzt immer zu meinen Eltern: „Solange sie Eis isst, wird sie auch nicht verhungern!“ Und zack, war das nächste Eis da… Im Nachhinein vielleicht nicht die beste Idee, doch wenn das Kind so gar nichts Essen möchte, muss man als Eltern schon erfinderisch werden. Naja, auf jeden Fall liebe ich diesen Geschmack noch heute und bin mittlerweile schon 45 Jahre alt.

4. Wenn ich mich mal wieder selbst dabei ertappe, dass ich mich nicht an meinen persönlichen und von mir selbst erstellten und gut durchdachten Gesundheitsplan halte, habe ich schon oft gedacht: was soll das? Ich weiß doch mittlerweile schon sehr genau, was mir gut tut und was nicht. Warum fällt es mir trotzdem phasenweise so schwer mich daran zu halten? Was rebelliert da so in mir? Im Moment bin ich wieder in einer Selbstfindungsphase und lese sehr, sehr viele Fachbücher über genau diese ganzen Themen dich. mich immer wieder beschäftigen.

5. Meine Mutter sagte, sagt und wird hoffentlich noch sehr lange etwas sagen. Sie redet einfach gerne… *lach* …und erzählt Dir auch schon mal drei Mal das Gleiche… Ich habe in dem Buch „Gesundheit für Körper und Seele“ (*unbezahlte Werbung*) von Louise L. Hay gelesen, dass wenn der eine (Ehe-) Partner taub oder auch nur schwerhörig wird, der andere (Ehe-) Partner dazu neigt, mehr zu reden. Ich glaube, genauso ist es bei meinen Eltern auch. Mein Papa hört nur noch ganz schlecht und meine Mama wird von Jahr zu Jahr zu einer größeren Quasselstrippe. Wenn wir einen Videoanruf starten, geht da unter einer Stunde nichts. Daher muss ich immer gut schauen, ob es mir jetzt gerade zeitlich gut passt zu telefonieren. Ich sag nur „Zeitmangagemeent“! *lach*

6. Einfach mal einschlafen sobald ich ins Bett gehe, das ist schön. So hatte ich die letzten beiden Nächte und hab mich sehr darüber gefreut. Ich habe festgestellt, dass wenn ich zwischen 23.00 und 01.00Uhr ins Bett gehe, ich dann am nächsten Morgen frisch und ausgeruht aufstehe, zwar ein bisschen später als „normal“, doch so gut wie ohne Schmerzen. Lege ich mich allerdings vor 23.00Uhr hin, kann ich davon ausgehen, dass ich mindestens einmal zwischen 01.00Uhr und 03.00Uhr aufwache und dann erstmal eine Weile im Bett rumliege ohne wieder einschlafen zu können und vor allem bin ich dann morgens wie gerädert und hab auch meistens Schmerzen. Also habe ich mir jetzt als Strategie vorgenommen, nicht vor 23.00Uhr ins Bett zu gehen. Wie ist das bei Dir so? Hast Du dieses Phänomen auch? Ich weiß ja, dass ich ein Nachtmensch bin… Nachts hab ich Immer die besten Ideen! Wie schon oft erwähnt, sollte ich einfach noch besser auf meinen Körper hören!!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Biolandhof Reiser (*unbezahlte Werbung*), denn hier werden wir heute mit unserer Trude (WoMo) übernachten, morgen habe ich geplant, einen wundervollen Tag in der Siebentäler Therme (*unbezahlte Werbung*) zu verbringen und dort vor Ort auch zu übernachten und Sonntag möchte ich super entspannt wieder zurückkommen!

Alles Liebe, Susana

  1. Huhu liebe Susana,

    zu 1: Du hast so Recht! Es gibt ein Sprichwort „Müssen, tu ich nix, nur sterben!“ und darin liegt sehr viel Wahrheit.
    Ich hatte mal ein Seminar, wo es um sog. „Weichmacher-Wörter“ geht. Dazu gehören „eigentlich“ „wahrscheinlich“ usw….Damit wird die eigene Aussage entwertet und herabgestuft. Unter anderem wurde auch viel über das Wörtchen „aber“ gesprochen, welche Wirkung dieses Wort auf das Gegenüber hat. Ich schreibe sehr viel und benutze das Wort „aber“ in Geschichten sehr viel häufiger, als z. B. im Privat- oder Berufsleben. Beim Korrekturlesen setze ich häufig ein Synonym dafür ein oder lasse es ganz weg, da „aber“ häufig ein Füllwort ist was nicht notwendig ist oder einen negativen Eindruck erweckt. Oh je, da habe ich jetzt recht viel „referiert“ sorry!

    Zu 6: Bei mir ist weniger das Einschlafen ein Problem, sondern das Durchschlafen! Hauptsächlich wegen unserem Hund, die ja seit einigen Monaten öfter Nachts mal Pipi machen muss, da mein Mann im Augenblick Nachts nicht arbeitet, muss ich dann aufstehen (sonst hat er sie kurz bevor er auf Schicht gefahren ist rausgelassen….). Ich bin so müde tagsüber, ich könnte im stehen schlafen, deshalb freue ich mich sehr auf die Woche Urlaub die vor mir liegt.

    Ansonsten bin ich eher so die Fraktion „der frühe Vogel fängt den Wurm“, egal ob es sich um Sport, Arbeit, usw. handelt, ich mache das am liebsten in der ersten Tageshälfte.

    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende dir und deinen lieben.

    Alexa
    https://www.alexas-moments-of-life.de/freitagsfueller-22-10-2021/

    1. Liebe Alexa,
      vielen lieben Dank, dass Du so viel „referiert“ hast. Sowas mag ich sehr gerne und ich freu mich immer wieder über neue Ansichten und weiteren Infos zu meinen Themen.
      Bei mir heißt es eher: „Der frühe Wurm kann mich mal…“ *lach*
      Alles Liebe, Susana

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