Privat | Reisebericht

Das Mittelmeer und der Norden Spaniens VI

22. Juni 2021

Unsere Weiterfahrt führt uns als nächstes nach ca. 250km und 3 Stunden Fahrtzeit zur „Playa de las Catedrales“ in Barreiros (Lugo – Galicia). Dieser Strandabschnitt ist öfters mal im TV zu sehen, weil er so faszinierend ist.

Von oben gesehen und auch von unten gesehen auf den ersten Blick ganz harmlos, doch das täuscht, wie wir am eigenen Leib erfahren haben. Den Weg in die Höhle – in der wir max. 5 Minuten waren – haben wir sehr gut gemeistert, doch der Rückweg war ohne „nasse Füße“ schon nicht mehr möglich, da die Flut so schnell und so heftig kam. Ich glaube 10 Minuten später hätten wir schon schwimmen müssen, wenn das überhaupt möglich gewesen wäre. Oh man! Dass die Flut so schnell kommt, hätten wir beide nicht gedacht. Ein anderes Pärchen hatte sich noch auf die Felsen gerettet, doch die sind dann auch gleich umgekehrt. Das ist dann einfach viel zu gefährlich. Im Nachhinein meinte mein Papa nur: „Das hätte ich Dir auch sagen können!“ Na toll! *lach* Ist ja nochmal alles gut gegangen! Ein Erlebnis war es allemal und viel zu lachen hatten wir auch!

Nachdem wir also Schuhe gewechselt hatten ging die Fahrt noch rund 100km (1 Stunde) weiter bis nach Cudillero (Asturias), wo wir dann auch die sehr stürmische und regnerische Nacht verbracht haben.

Ein kleines malerisches Dorf, in dem – bis auf wenige Ausnahmen – die Autos draußen bleiben dürfen. Vor allem ist dieses Dorf eine Sackgasse, was es umso interessanter macht. Theoretisch hätten wir durch den Tunnel bis ins Zentrum der Altstadt gehen können, was auch eine Abkürzung ist, doch bei meiner Platzangst war das ein Ding der Unmöglichkeit! Also sind wir außen rum gelaufen, was auch sehr schön war. Ganz klasse fand ich den „Tanz der Möwe“. *lach*

Nächster Halt: Tazones! Nicht verpassen!

Alles Liebe, Susana

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.