Privat | Reisebericht

Das Mittelmeer und der Norden Spaniens V

20. Juni 2021

Mittlerweile sind wir schon seit 2 Wochen unterwegs und heute werden wir, nach einem kurzen Mini-Stopp in Soutomaior (Pontevedra – Galicia), am Ende der Welt in Fisterra (A Coruña – Galicia) ankommen. Hier in Soutomaior kannst Du die Auswirkungen von Ebbe und Flut so richtig gut erkennen.

Nach insgesamt 3 Stunden Fahrtzeit und ca. 180km sind wir nur also am Ende der Welt (Fisterra = Kap Finisterre / Fin de tierra = Ende der Welt) angekommen. Vor Kolumbus hieß es, dass hier das Ende der Welt ist. Hier sind wir dann auch zum ersten Mal bis zu den Knien im Atlantik gewesen, denn das Wasser ist eiskalt! Ganz Nahe am Meer haben wir einen schönen Schlafplatz gefunden.

Danach sind wir zu einem super langen Spaziergang in Richtung Altstadt aufgebrochen. Von kleinen Häuschen auf Stelzen – von denen wir im Nachhinein erfahren haben, dass die zur Lagerung von Lebensmitteln dienten, bevor es Kühlschränke gab – bis hin zu allem Möglichen in Bezug auf den Camino de Santiago (Jakobsweg) haben wir zu sehen bekommen.

Den krönenden Abschluss hatten wir an diesem Abend in einem kleinen Fischrestaurant in dem super lecker zu Abend gegessen haben. Für gewöhnlich haben wir uns immer in der Trude (WoMo) etwas leckeres gekocht, doch wenn man schon mal am Ende der Welt ist, dann kann man auch mal was Leckeres Essen gehen. *freu*

  • Das Fischrestaurant: Restaurante – Marisquería „Os Tres Golpes“
  • Vorspeise des Hauses: Pulpo mit Kartoffeln im leckeren Sud – gab’s einfach so dazu zum leckeren Wein
  • Pulpo a la gallega
  • Ensalada
  • Pimientos del padrón
  • Parrillada (verschiedene Fischsorten)
  • Mariscada (verschiedene Meeresfrüchte)
  • Zum Vergleich: Taschenkrebs (unten) und Meeresspinne (oben drauf)
  • Zum Vergleich: Taschenkrebs (links) und Meeresspinne (rechts)
  • Fisterra von oben

Nach dem langen Rückweg und eine super guten Nacht sind wir dann am nächsten Morgen, nach einem schönen Morgenspaziergang, bis zum Leuchtturm hoch gefahren.

Danach ging die Fahrt weiter zur „Playa de las Catredrales“, doch davon beim nächsten Mal mehr dazu…

Alles Liebe, Susana

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