Privat | Reisebericht

Das Mittelmeer und der Norden Spaniens IV

19. Juni 2021

Unsere Freunde, Elvira und José Manuel (ihr Sohn), haben ein ganz tolles Anwesen auf dem Land und da ist es ganz normal von vielen Tieren umgeben zu sein. Fiona, die Labradorhündin unserer Freunde – die wir leider nicht fotografiert haben -, hat den ganzen Tag um uns rum gewuselt und hat sich über Streicheleinheiten sehr gefreut. Doch auch Hühner – die sich tot stellen konnten -, Katzen und Ziegen sind uns begegnet – was hier ganz normal ist. Faszinierend an der Gegend fand ich, dass es hier nicht nur Briefkäste gibt, sondern auch Brotkäste, in der morgens das Brot geliefert wird. Echt cool!

José Manuel hat uns mit nach Tui genommen und war unser Reise-Guide, so konnten wir nicht nur viele schöne Orte sehen, sondern wurden auch gleich mit Input versorgt. Hier ein paar Eindrücke von Tui. Auf dem letzten Foto sieht man Valença (Portugal) von Tui aus.

Nur eine kleine schmale Brücke trennt Spanien von Portugal und da die Grenzen offen sind und nicht kontrolliert werden sind wir kurzer Hand nach Portugal gefahren. Leider war es schon recht spät und es hatte schon alles zu, doch einen kleinen Spaziergang durch Valença haben wir uns nicht nehmen lassen. Faszinierend waren viele der Häuserfassaden, die wunderschön gefliest waren. Durch ganz enge „Öffnungen“ in den Burgmauern musste man mit dem Auto durch fahren um in die Innenstadt zu kommen. Auf den letzten Beiden Fotos siehst Du zum einen die kleine Brücke die Spanien von Portugal trennt und Tui von Valença aus gesehen.

Am nächsten Morgen war es dann soweit und José Manuel hat uns an die schönsten Strände vor Ort am Atlantik gebracht. Den Anfang machen wir mit „Playa de América“ (Nigrán – Pontevedra – Galicia). Das erste was wir bemerkt haben ist, dass es hier am Atlantik viel stärker nach Meer riecht. Der Geruch war unverkennbar. Und auch das der Sand grob körniger ist und die Muscheln riesig. Das Wasser hat so eine enorme Kraft, dass sich hinter der Düne ein kleiner See gebildet hat.

Zweiter Stopp war an der „Playa de los patos“ (Nigrán – Pontevedra – Galicia), hier war es fast noch schöner. Auf jeden Fall viel, viel ruhiger und es gab mehr Felsen. Eigentlich gab es so gut wir nur Felsen, auch am Strand selbst gab es fast nur Steine. Zwischen und an den Felsen konnte man Miesmuscheln entdecken und auch den einen oder anderen Krebs.

Unsere Tour ging dann weiter nach Baiona, von wo aus Kolumbus seine Reise nach Amerika gestartet hat.

Als letztes Ziel hatten wir noch das Kloster in Oia (Pontevedra – Galicia), bevor es dann zum leckeren Hähnchen-Essen zurück nach Hause ging.

Den Nachmittag verbrachten wir dann mit netten Gesprächen und ein wenig Gartenarbeit um unsere Gastgeber ein wenig zu unterstützen. Am nächsten Morgen nach dem Marktbesuch sind wir dann weiter gefahren bis ans Ende der Welt. Du siehst, es bleibt nach wie vor spannend!!

Alles Liebe, Susana

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