Privat | Reisebericht

Das Mittelmeer und der Norden Spaniens I

13. Juni 2021

Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir endlich wieder nach Spanien zu meinen Eltern reisen und dann weiter in Richtung Norden, denn wir wollten nicht nur eine liebe Freundin dort besuchen, sondern auch mal etwas anderes von Spanien sehen und vor allem den Atlantik erleben. So haben wir also kurz vor Abreise von einen PCR-Test machen lassen und sind dann Mittwoch Nachmittag los gefahren in Richtung Französischer Grenze.

In Eschbach, laut Navi nach zwei einhalb Stunden und knapp 250km, haben wir unseren ersten Stopp eingelegt und haben hier übernachtet. Nach einer ruhigen Nacht sind wir am nächsten Morgen ganz ohne Kontrollen in Frankreich eingefahren und die Tour nahm ihren Lauf.

Zur deutschen Mittagszeit – oder besser gesagt, zur spanischen Frühstückszeit *lach* – sind wir in Moissey in unserer Lieblingsbäckerei in Frankreich angekommen. Jedes Mal wenn wir diese Tour fahren, halten wir genau an dieser Bäckerei an und gönnen uns ein Croissant und ein Baguette. Nach knapp 3 Stunden Fahrt und 230km haben wir uns eine kleine Pause inkl. Spaziergang um uns die Füße zu vertreten genehmigt.

Bei Saint-Flour konnten wir Berge voller Schnee entdecken, bevor wir dann bei Loubaresse unseren Schlafplatz nach weiteren 5 Stunden und 415km angesteuert haben. Auch hier waren wir an einem uns bekanntem Platz. Hier sollte mal ein Campingplatz entstehen, doch warum auch immer wurde dieses Vorhaben nicht beendet.

Am nächsten Morgen haben wir uns noch an einem „Honig-Automaten“ mit leckerem französischen Honig eingedeckt und dann ging es über Millau weiter in Richtung Spanische Grenze. Auch hier sind wir ohne jegliche Grenzkontrollen durchgekommen. In Le Perthus war auf der „Einkaufsmeile“ sooo viel los, dass wir hier unseren ersten kleinen Stau hatten. Die Leute haben sich mit und ohne Masken regelrecht getümmelt. Was bin ich froh, dass wir nicht aussteigen mussten.

Nach weiteren 6,5 Stunden und 520km Fahrt sind wir dann in Spanien an unserem Schlafplatz in Navarcles (Barcelona) angekommen. Für eine Nacht ganz okay und zum Spazieren gehen wunderschön, doch es war sehr laut – vor allem durch Hundegebell.

Von hier aus, hatten wir dann unseren Besuch bei meinen Eltern angekündigt und gleichzeitig unseren Essens-Wunsch angegeben, bevor es dann am nächsten Morgen weiter in Richtung Heimat (Cullera) ging. Bei Manresa (Barcelona) haben wir eine wunderschöne Bergkette von fast allen Seiten bewundert und es ging durch viele Höhenmeter und viele Tunnel – was ich so gar nicht mag! Bei Benicàssim (Castellón de la Plana) konnten wir dann vom Auto aus schon einen schönen Hafen entdecken und kurz vor Cullera die angrenzenden, bereits gefluteten, Reisfelder begutachten. Insgesamt sind wir an diesem Tag rund 450km in 5 Stunden gefahren.

In Cullera angekommen haben uns dann schon die nächsten Herausforderungen erwartet. Doch davon beim nächsten Mal mehr…

Alles Liebe, Susana

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