Reisebericht

Kurztrip nach Randersacker

von am 18. August 2021

Heute möchte ich Dir von unserem Kurztrip nach Randersacker – ganz in der Nähe von Würzburg – erzählen. Auch diesmal haben wir über den Landvergnügen (*unbezahlte Werbung*) unseren Gastgeber, das Weingut Schenk (*unbezahlte Werbung*) gefunden.

Nur fünf Minuten zu Fuß vom Weingut befindet sich der super schön gelegene Stellplatz für WoMo’s, unterhalb der Feuerwehr, und dank der Beschilderung auch sehr gut zu finden. Nachdem wir es uns – nach vorheriger telefonischer Absprache – auf dem Platz gemütlich gemacht haben, sind wir zum Weingut hochgelaufen, haben uns vorgestellt und „mussten“ natürlich gleich ein bisschen Wein zum Probieren mitnehmen. *lach*

Nach einem gemütlichem Umtrunk sind wir dann los gelaufen und haben die Altstadt ein wenig erkundet…

Theoretisch wollten wir eine Kleinigkeit Essen gehen, doch letztendlich sind wir doch in der Trude (WoMo) gelandet und haben uns hier etwas gezaubert. Es gab leckere Ziegenkäse-Taler mit Speck ummantelt und einen Salat dazu. Mmhm! Wer muss da noch Essen gehen?

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht sind wir dann am nächsten Morgen zu unserer Wanderung aufgebrochen. Hierfür hatte ich schon vorher per eMail unseren „Weinberg-Wander-Rucksack“ vorbestellt, der dann schon auf uns am Weingut gewartet hat. Neben super leckeren Kleinigkeiten, Wein und Wasser, gab es noch eine „individuelle“ Wanderkarte, in denen die einzelnen Stationen der Route erklärt wurden. Bevor wir allerdings gestartet sind, haben wir uns noch in einem Käse-Lädchen eingedeckt. Die Herrschaften hinter der Theke waren super freundlich und wir durften allerlei Käse probieren. Herzlichen Dank an dieser Stelle!

Danach ging es los zu unserer ersten Anlaufstation – der Weinbergskapelle. Noch am Anfang der gefühlten 1000 Stufen, mussten wir natürlich unsere Weingläser zum ersten Mal füllen. *lach* Nicht dass wir noch vertrocknen bei dem Anstieg! *lach*

Da sagen wir mal Prost, Ihr Lieben! *lach*

Übrigens, diese „Weinglas-Halter-Umhänge-Dinger“ sind klasse! Weißt Du vielleicht, wo ich solche herbekomme? Hab ganz vergessen unsere Winzerin zu fragen…

Oben angekommen, an unzähligen „Probierbäumen“ vorbei, hatten wir einen herrlichen Ausblick!! Die Kapelle ist leider nur noch an besonderen Feiertagen und für Hochzeiten geöffnet, daher konnten wir nicht rein.

Weiter ging es dann mit unserer Route bis zum Klavier im Weinberg.

…Warum steht hier eigentlich ein Klavier? Wein ist wie Musik ein Stück unserer Kultur. Vielleicht deshalb hat der Winzer, dem dieser Weinberg gehört, das Klavier hier geparkt. Wetter und Zeit haben dem ersten Klavier so zugesetzt, dass es bereits ausgetauscht werden musste. Mittlerweile ist es zu einer kleinen, geheimen Attraktion geworden… (Textauszug unserer individuellen Reisekarte)

Nach einem kleinen „Privat-Konzert“ (*lach*) ging es weiter über einen Schotterweg, hinein in ein Wäldchen…

…und auf der anderen Seite wieder raus und nach einem kleinen Stückchen sind wir dann auch schon am Nussbaum mit der großen Schaukel angekommen. Unserem Platz zum Vespern! Was hab‘ ich mich über die Schaukel gefreut!! Endlich wieder mal schaukeln! Juhu!

Und das Essen, mein Gott war das Essen lecker!! Unsere Winzerin hat uns am Morgen frisches Brot gebacken und weitere Leckereien wie einen Frischkäse mit Möhren und Lauch, sowie einem Aufstrich aus roten Linsen und Feta und dann noch Oliven, eingepackt, und wir konnten ein super leckeres Mahl genießen. Mit sooo wenig kann man uns sooo glücklich machen.

Auf dem Rückweg gab es auch noch einiges zu sehen, bevor wir dann an unserer Trude (WoMo) wieder angekommen sind.

Wir hatten echt Spaß auf unserer kleinen Weinberg-Wanderung. Danach haben wir erstmal „Siesta“ gemacht und waren am Abend noch ein wenig am Main und in der Umgebung spazieren.

Bevor wir an die Trude zurück sind, haben wir uns noch mit ein bisschen Wein für zu Hause eingedeckt.

Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich noch eine kleine Radtour nach Würzburg unternehmen, doch da es geregnet hat, hatten wir keine Lust mehr dazu.

In Würzburg war ich übrigens das letzte Mal auf Klassenfahrt – ich glaube, in der achten Klasse dürfte das gewesen sein. Ich kann mich nur noch daran erinner, dass im meinen über alles geliebten Foto-Apparat verloren habe und das alle Mädels beim Abschied am Würzburger Bahnhof „Rotz-und-Wasser“ geheult haben bei dem Lied „I promise myself“ von Nick Kamen (*unbezahlte Werbung*), weil wir uns von ein paar Jungs aus Göttingen verabschieden mussten. Oh weh! *lach* Ist schon ein Weilchen her und ich finde es absolut interessant, an was man sich dann erinnert… *lach* Doch jetzt wieder zurück zum Wochenende…

***Herzlichen Dank an meine K-A-S Mädels, die mir bei dem Lied auf die Sprünge geholfen haben! Ihr seid klasse!! Wie schön, dass wir den Kontakt auch nach sooo vielen Jahren noch halten! Ich bin stolz auf uns!***

Wir haben uns also ein gemütlichem Frühstück in der Trude gegönnt, denn wir haben immer alles dabei und sind dann wieder in Richtung Heimat aufgebrochen. Zu Hause angekommen haben wir uns noch einen schönen Tag gemacht und konnten sogar noch ein paar Kleinigkeiten für die nächsten Tage vorbereiten.

Übrigens, sieht das Logo der Flaschen nicht einfach nur mega aus!? Ich finde es toll! Und dieser „Sonnentrieb“ schmeckt einfach genial!! *lecker*

Alles Liebe, Susana

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Reisebericht

Kurztrip nach Hammelburg

von am 8. August 2021

Ach herrje, jetzt sind schon wieder drei Wochen vergangen seitdem wir in Hammelburg waren und ich hab Dir noch nichts darüber erzählt. Das hole ich natürlich sofort nach und Wünsche Dir ganz viel Spaß bei meinem Reisebericht. Als erstes möchte ich mich jedoch bei Doris und Walter vom Sturmiushof (*unbezahlte Werbung*) für den tollen Aufenthalt bei Ihnen bedanken und auch bei den anderen Campern! Es war sooo ein tolles Wochenende! So eine tolle Truppe, die sich spontan eingefunden hat!

***Herzlichen Dank an alle, die für so ein fantastisches Wochenende beigetragen haben! Vor allem natürlich unseren Gastgebern Doris und Walter!***

Das sind übrigens Doris und Walter, und wenn Du mal eine super schöne Whiskytour mit Tasting und inklusive Rhöner Tapas erleben möchtest – was ich Dir wärmstens empfehlen kann! -, dann bist Du hier auf dem Sturmiushof (*unbezahlte Werbung*) genau richtig!!

Wir durften freitags schon anreisen und da es an diesem Morgen ein wenig geregnet hatte und wir nicht auf die Wiese hochfahren konnten, durften wir „großen“ Wohnmobile bei Doris und Walter im Hof stehen bleiben, die „kleinen“ Vans haben es ohne Probleme auf die Wiese geschafft. Insgesamt befanden sich dann letztendlich vier Schneckenhäuser im Hof und zwei auf der Wiese. Nach dem ersten Ankommen mit ein paar Infos etc. haben wir uns auf eine kleine Entdeckungstour begeben und sind ein bisschen Laufen gewesen.

Ist das nicht eine herrliche Landschaft?! Wir sind dann dem Rhön-Rundweg 6 ein Stück gefolgt und sind an einer kleinen Kapelle angekommen. Diese Kapellen mag ich wirklich sehr!! Von hier oben hatten wir einen noch schöneren Ausblick! Den Rundweg sind wir dann jedoch nicht weitergelaufen, sondern den gleichen Weg zurück, obwohl ich das gar nicht mag, doch der Rundweg wäre gute drei Stunden lang gewesen und das war uns dann doch zu lange.

Nach der kleinen Wandertour haben wir es uns dann vor der „Haustür“ bequem gemacht, mein Lieblingsmensch hat sich ein „kleines Bierchen“ (1 Liter – *zwinker*)gegönnt und wir haben die ersten Kontakte zu den Nachbarn geknöpft. Ein schöner gemütlicher Abend, der dann mit einem lieben „Gute-Nacht-Trunk“ von Doris und Walter geendet hat.

Am nächsten Morgen sind wir dann frisch beschwingt mit den Rädern nach Hammelburg in die City rein gefahren und haben an einer Stadtführung teilgenommen. Es war sehr interessant, herzlichen Dank an dieser Stelle auch nochmal an unsere Reise-Begleitung!

Der Spaziergang war absolut kurzweilig und wir haben so tolle Geschichten gehört, wie z.B. bei dem Wappen… Was siehst Du genau, wenn Du hinschaust? Eigentlich sollen es drei Lilien sein, doch die meisten sehen da drei Mäuse. Und wenn Du erst einmal die Mäuse gesehen hast, dann werden es bestimmt keine Lilien mehr. *lach*

Das Gebäude mit den Gittern war tatsächlich mal ein Gefängnis – Mitten im Ort!

Und bei den Störchen ist es leider eine traurige Geschichte. Hier hat nämlich vor kurzem der Blitz eingeschlagen und hat die Storchen-Mama getötet. Der Storchen-Papa bekommt es nicht so auf die Reihe sich um den Nachwuchs zu kümmern. Die Jungen wurden jetzt von der Stadtgemeinde gefüttert und jetzt wird gemunkelt, dass sie sooo rund geworden sind, dass sie nicht fliegen können. Sie machen zwar die ersten Start-Versuche, doch kommen nicht wirklich in die Luft. Hoffentlich schaffen sie es noch!! Sie müssen doch noch in den Süden kommen!

Die Skulptur, die auf dem Kopf steht, stellt „Romeo und Julia“ dar. Sie ist von dem Bildhauer Luk Van Soom, der die Skulptur 1996 schuf. Romeo trägt hier seine Julia nicht auf Händen, sondern auf Füßen. …Hier fügt sich die Figur ganz selbstverständlich in das mittelalterliche Ensemble, „Stadtmauer-Möchsturm“ ein, als ob die Geschichte um Romeo und Julia tatsächlich hier ihren Ausgang nahm… (Textauszug der neben stehenden Beschriftung)

Danach haben wir unsere Tour durch die Stadt alleine weitergeführt…

Nach diesem tollen Ausflug sind wir wieder den Heimweg zur Trude (WoMo) angetreten und das letzt Stück musste mein Lieblingsmensch unsere Räder schieben, da ich schon fix und fertig war.

Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann kurz vor 17.00Uhr mit unserer Whisky-Tour los. Die ganze „Meute“ hat sich versammelt und wir bekamen die Info, wie wir zum „Keller“ finden, in denen die Fässer gelagert werden. Also sind wir dann als Grüppchen los marschiert und haben uns prächtig unterhalten.

Hier angekommen hat uns dann Walter ganz viel über Whisky erzählt und ein paar Mal probieren lassen.

Es war sehr interessant und informativ und nachdem wir mit dem „ersten“ Probieren durch waren, sind wir wieder zum Ausgangspunkt marschiert. Hier haben sie uns dann schon zu einem Aperitif erwartet. Ich weiß nur noch, dass es super lecker war, aus Äpfeln war und dass es die Franzosen gerne trinken, doch den Namen hab‘ ich vergessen…

Danach sind wir zu Doris in den Proberaum, wo sie uns schon mit ganz vielen Leckereien erwartet hat.

Von Walter sind wir dann weiter in die Welt des Whiskys eingeführt worden. Er hat uns alles gezeigt und erklärt und vor allem, WIE man Whisky trinkt, ohne dass es im Hals brennt, und wir durften uns insgesamt sieben Mal darin üben. Und da es bei den meisten Whisky-Sorten sowohl eine Trink- als auch eine Fass-Stärke gibt, haben mein Lieblingsmensch und ich jeweils eine „Stärke“ genommen uns sind damit in das Vergnügen von weiteren Geschmacksrichtungen gekommen. Ich kann Dir nur sagen, es wurde von mal zu mal lustiger! *lach*

Und das Essen!! Himmlisch!! So ein leckerer Kartoffelsalat! Alles war so herrlich aufeinander abgestimmt. Theoretisch hätten wir uns mit dem Essen genauso lange Zeit lassen sollen, wie mit dem Whisky. Doch anscheinend waren wir alle so ausgehungert, dass alle, bis auf zwei Teilnehmerinnen, ihre Teller schon leer hatten, bevor wir zum dritten Whisky gekommen sind, wir mit eingeschlossen. *lach* Es waren aber auch feine Sachen auf den Tellern. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen.

Nach einem schönen Abschluss sind wir dann alle, mehr oder weniger, ins Bett gefallen! Gott sei Dank waren es nur ein paar Schritte bis zur Trude! *lach* Am nächsten Morgen war ich sehr positiv überrascht, dass ich keinen dicken Kopf hatte und alles gut vertragen habe, wobei ich für gewöhnlich keinen bzw. kaum Alkohol trinke. Doch auch das hatte uns Walter am Vorabend schon erklärt und auch prophezeit. Bei ihm gibt es keinen dicken Kopf danach. Warum? Dass kannst Du Dir von ihm persönlich erklären lassen, wenn Du ihn besuchst! *zwinker*

Danach haben wir noch bei herrlichem Sonnenschein draußen gefrühstückt, mit Siggi und Volker (zwei anderen Campern) Nummern ausgetauscht und uns noch bei Doris mit Leckereien für zu Hause eingedeckt. Am Whisky, doch vor allem am Schinken und am Käse, konnten wir einfach nicht dran vorbei gehen ohne etwas mitzunehmen.

Und so haben wir dann gut gestärkt unseren Heimweg angetreten und freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch bei Doris und Walter, die wir übrigens über den Landvergnügen (*unbezahlte Werbung*) gefunden haben!

Alles Liebe, Susana

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Reisebericht

Kurztrip nach Nördlingen

von am 4. Juli 2021

Vor zwei Wochen war es so weit, noch nicht richtig aus dem Spanien-Urlaub zurück, sind wir gleich wieder mit unserer Trude (WoMo) los gezogen. Noch im Urlaub haben wir beschlossen, dass wir uns einen kleinen Teppich von der Teppich-Manufaktur-Ziegler (*unbezahlte Werbung) in Nördlingen anfertigen lassen möchten. Nur einen kleinen, da er seinen Platz vor der Trude finden soll, damit wir unsere Schuhe draußen ausziehen können. Wenn wir schon keinen Hund mehr haben, müssen wir ja nicht auch noch selbst den „Dreck“ mit in die Trude nehmen. In Spanien hatten wir uns zwar schon einen gekauft bei den „Chinos“ (- das sind kleine und große Geschäfte mit vielen, vielen super günstigen Sachen, eigentlich mit allem was das Herz begehrt, doch leider meiner Meinung nach, qualitativ nicht ganz so toll -), doch der hat leider nur einen Regenguss durchgehalten, danach mussten wir ihn entsorgen. Man, nein, WIR lernen dazu!

Nun gut, dass war der Plan und somit haben wir uns in Richtung Nördlingen begeben. Geschlafen haben wir allerdings die erste Nacht in Löpsingen, auf dem Biohof Hubel, den wir übers Landvergnügen (*unbezahlte Werbung*) gefunden haben.

Nach einer recht anstrengenden Fahrt über die Autobahn mit viel stockendem Verkehr sind wir nach ca. vier Stunden endlich angekommen. Als erstes haben wir die Gegend ein wenig zu Fuß erkundet und ich habe mich sooo sehr über das Quaken der Frösche gefreut, obwohl ich leider keinen vor die Linse bekommen habe. Danach haben wir gemütlich zu Abend gegessen und sind recht früh ins Bett gegangen, denn zum einen waren wir müde und zum anderen wollten wir am nächsten Morgen mit dem Rad nach Nördlingen fahren. An Schlaf war jedoch nicht wirklich zu denken – zumindest für mich -, denn die lieben Fröschlein haben gefühlt die ganze Nacht an der Trude gequakt! Dann dachte ich zwischendurch, oh ja, jetzt hören sie auf und es war tatsächlich zwei Minuten still, bevor einer der Frösche meinte, er müsste die zweite Diskussionsrunde mit einem lauten „Quak“ starten und alle anderen wieder mit eingestiegen sind. So ging es die ganze Nacht! Was hab ich geflucht! Wie ein Rohrspatz hab ich geschimpft! Irgendwann in den frühen Morgenstunden war dann endlich Ruhe, doch dann haben mich die Kirchenglocken nicht schlafen lassen. Ich war selten so früh wach wie an diesem Morgen!! Ahhhh!!!

Nun gut, gesagt, getan, nach einem kleinen Morgenspaziergang und leckerem Frühstück in der Trude sind wir gemütlich die 5km nach Nördlingen gefahren und haben uns gefreut das eine oder andere Gebäude und Geschäft wieder zu erkennen, denn 2017 waren wir schon mal hier!

Da wir bei unserem letzten Besuch die Ortschaft schon sehr genau erkundet hatten, haben wir diesmal das ganze von der Stadtmauer aus beobachtet und sind auch ein Stück auf ihr gelaufen. War toll und wir konnten sowohl den Teppich bestellen, als uns auch mit leckerem Käse und frischem Obst eindecken. Danach ging es wieder nach Löpsingen, Honig einkaufen, bevor alles gut verstaut wurde und unsere Fahrt über Landstraßen weiterging.

Unser zweites Ziel war das Hofgut Stahl in Gundelsheim. Vielleicht kennst Du es?! Es war nämlich schon im TV zu sehen, um genau zu sein, in der 16. Staffel von „Bauer sucht Frau“. Rüdiger Stahl war damals Kandidat. Ihn haben wir persönlich nicht kennen gelernt, doch dafür seinen super tollen, netten Sohn, der uns prima eingewiesen hat mit unserer Trude und auch mit seiner lustigen und lockeren Art im Hofladen bedient hat. Der junge Mann hat alles gewuppt und hatte vielleicht Sprüche auf Lager. Ich kann Dir sagen… *lach*

Hier auf dem Stellplatz haben wir Yvonne und Daniel, ein super nettes Pärchen, aus Wiesbaden kennen gelernt, die seit einem Jahr mit ihrem Adria-Kastenwagen unterwegs sind. Wir haben uns recht schnell „angefreundet“ und haben den ganzen Abend lang zusammen gesessen und erzählt. War echt ein schöner und sehr witziger Abend. Wir haben viel gelacht, Reiserouten und anderes ausgetauscht und gegenseitig eine „Sightseeing-Tour“ durch unsere WoMo’s gemacht. Kurz vor Mitternacht ging es dann in die Heia. Wir dachten ja, dass wir prima stehen… Doch wie sollte es anders sein, wir standen wohl nicht ganz so toll, denn wir haben unter einem Baum geparkt und es wurde in der Nacht sehr, sehr windig. Was soll ich sagen, der Ast knapp über der Trude hat die ganze Nacht durch den starken Wind über das Dach „geschliffen“ und wir konnte wieder nicht schlafen. Es war wohl so laut, dass es sogar Yvonne und Daniel in ihrem WoMo gehört haben! *lach* Schlafen wird überbewertet, oder?! *seufz*

Am nächsten Morgen haben wir uns nochmal mit Leckereien aus dem Hofladen eingedeckt, eine Kleinigkeit gefrühstückt und sind dann, nachdem wir uns verabschiedet hatten, weiter nach Mosbach gefahren, denn dort hatten wir uns mit unserem Ältesten zum Spazierengehen und Mittagessen verabredet.

***Liebe Yvonne, lieber Daniel, es war schön mit Euch. Freut uns Euch kennen gelernt zu haben! Und wie Yvonne schon sagte, man sieht sich immer zweimal im Leben! Bis dahin, Euch allzeit gute Fahrt!***

In Mosbach selbst beim Spazierengehen habe ich gar nicht so viele Bilder gemacht, da wir uns einfach super unterhalten haben und ich es dann schlicht und einfach vergessen habe. Es war ein toller Vormittag mit unserem Sohn und seinem Hund „Buddy“. Gegessen haben wir dann im Farmer’s (*unbezahlte Werbung*). Danach ist es Richtung Heimat gegangen und am Nachmittag waren wir zu Hause.

Ein schöner Kurztrip, allerdings mit viel zu wenig Schlaf für meinen Geschmack! *lach* Mal schauen, wann es wieder auf Tour geht! Ich freu mich schon drauf!

Alles Liebe, Susana

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Privat | Reisebericht

Das Mittelmeer und der Norden Spaniens VIII

von am 24. Juni 2021

Laredo, unser nächster Halt auf der Tour um hier die Nacht zu verbringen.

Der Hafen war wunderschön, nur leider war es mir viel zu voll und da wir die ganze Zeit die Maske anhaben mussten, war es sehr anstrengend. Noch dazu hat es dann angefangen zu regnen. *seufz* Doch trotz allem haben wir es uns nicht nehmen lassen, eine Portion Churros zu zweit zu genießen. *lach*

Am nächsten Morgen sind wir dann nach Donostia – San Sebastián (Guipuzkoa – País Vasco) gefahren, um den für die Durchreise benötigten PCR-Test machen zu lassen. Auf der 190km weiten Fahrt, konnten wir während der 2,5 Stunden ein Teil der Berge „Picos de Europa“ genießen.

In Donostia – San Sebastián hatten wir Glück und wir konnten am Sonntag Vormittag den besagten PCR-Test ganz ohne Termin über uns ergehen lassen. Geplant war ein schöner Aufenthalt vor Ort, doch leider war alles so voll, dass wir keinen Stellplatz gefunden haben. Noch nicht einmal einen „normalen“ Parkplatz, in dem unsere Trude (WoMo) platzt gehabt hätte. Viele Straßen waren gesperrt und alles andere war einfach viel zu eng. Somit mussten wir uns mit dem Blick von oben auf die „Playa de la Concha“ begnügen uns sind die 25km bis Irún (País Vasco – Grenzübergang) weitergefahren. Doch auch hier hatten wir leider nicht so viel Glück. Wir haben – nicht gelogen – stundenlang einen Stellplatz für die Nacht gesucht und letztendlich einen nicht wirklich schönen und weit vom Schuss entfernten Platz gefunden. Auf dem Platz selbst haben wir auch mehrmals die Stelle gewechselt, weil es einfach nicht gepasst hat. Und nach dem wir endlich gestanden hatten und einem Hinweisschild zu einer Bodega gefunden hatten, haben die uns dort nicht rein gelassen, zum einen weil wir keinen Termin hatten, doch vor allem war es eine „Schickimicki“-Bodega und es herrschte Kleiderordnung. Also den ganzen langen Weg ohne ein Gläschen Wein probiert zu haben wieder zurück und ein wenig frustriert und genervt auf das Ergebnis des PCR-Test warten.

Am nächsten Morgen waren wir dann noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen und konnten die Grenze, die nur aus einem Kreisel bestand, passieren. Wir wurden von zwei Polizisten ganz nett rüber gewinkt und das war’s. Ruck-zuck waren wir problemlos in Frankreich angekommen. Auch hier gab es keinerlei Kontrollen. Doch uns wurde gesagt, dass wir unbedingt den negativen PCR-Test bei uns haben müssten, da bei einer Kontrolle zum einen mit ca. 150,00€ Strafe pro Person zu rechnen sei, zusätzlich würde man wieder zurück geschickt werden – ganz egal von wo aus in Frankreich – und danach müsste man den Test doch noch machen. Also sind wir gleich auf Nummer sicher gegangen.

Ich Frankreich selbst sind wir dieses Mal eine ganz andere Strecke gefahren und haben nach 620km und 8 Stunden Fahrt in Vierzon übernachtet. War ganz nett, doch da ab 21.00Uhr Ausgangsperre war, konnten wir nicht mehr viel davon sehen. Die Straßen waren wie leer gefegt.

Am nächsten Morgen haben wir uns wieder Baguette und Croissants gegönnt uns sind bis nach Deutschland weitergefahren. Leider hat es nicht ganz so gut wie bei der Hinfahrt geschmeckt. Es macht eben doch einen Unterschied, ob es von einem kleinen Landbäcker ist oder von einer Bäckerei-Kette. *seufz*

Nach weiteren 7 Stunden und knapp 550km sind wir in Deutschland angekommen. Doch vorher wollten wir unbedingt noch in Frankreich einkaufen gehen und in Metz hat uns die nächste „Katastrophe“, nein, nein, Herausforderung erwartet. Nachdem ich endlich einen Carrefour ausfindig gemacht hatte, war dieser blöder Markt in einer Art Einkaufszentrum mitten in der City und wir haben keinen Parkplatz gefunden, d.h. wir haben eine gute Stunde gebraucht um rein und wieder raus zu fahren. Kurz vor der Grenze hat dann mein Lieblingsmensch noch etwas ausfindig gemacht, doch die Filiale war sooo klein, dass die Auswahl nur auf Radieschen und Käse ausgefallen ist. *lach* War das deprimierend! *lach*

In Deutschland selbst haben wir in einem Stadtteil von Saarbrücken an einem Schwimmbad übernachtet und sind am nächsten Morgen weitergefahren. Theoretisch wollten wir nach Nidda zu einem Camping-Fachgeschäft fahren… Nachdem wir also 240km und fast 3 Stunden in die eine Richtung gefahren sind, standen wir nun vor einem Bürogebäude und haben das Geschäft vergeblich gesucht. Nach weiterer Recherche haben wir dann beide gemerkt, dass wir das Kleingedruckte nicht gelesen hatten und es sich ausschließlich um einen Online-Handel dreht. Wir wussten nicht mehr ob wir lachen oder weinen sollten. Letztendlich haben wir uns fürs Lachen entschieden und haben dann den letzten Abschnitt von 120km und 1,5 Stunden in Angriff genommen.

Das war also unsere diesjährige Tour in den Norden Spaniens. Wir haben längst nich alles gesehen und für die nächste Reise in den Norden steht auf jeden Fall jetzt schon Covadonga (Asturias) auf meiner Liste. Vielleicht haben wir beim nächsten Mal auch mit Donostia – San Sebastián mehr Glück…

Alles Liebe, Susana

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Privat | Reisebericht

Das Mittelmeer und der Norden Spaniens VII

von am 23. Juni 2021

Nachdem wir in Cudillero (Asturias) die Nacht verbracht hatten, ging es dann knappe 80km weiter bis nach Tazones (Asturias), wo wir dann gefrühstückt und unseren Morgenspaziergang gemacht haben. Dieses Dorf ist noch viel, viel kleiner, jedoch eine Touristen-Attraktion!

Danach ging es 60km weiter zu den Bufones de Pría (Llanes – Asturias). Einem Naturphänomen, bei dem bei starker Strömung und Unwettern, das Meerwasser aus Löchern und Rissen aus den Kalksteinfelsen sprudeln. Da wir gutes Wetter und eine ruhige See hatten, konnten wir dieses Schauspiel leider nicht erleben. Doch die Kulisse war faszinierend und ich hab wie in Aschenputtel meinen Schuh verloren, da ich nicht auf meinen Lieblingsmensch warten wollte. *seufz*

Die Playa de Guamadamía haben wir von oben begutachtet. Bei Ebbe ein sehr langer Sandstrand, bei Flut füllt sich dann wohl das Ganze…

Nach diesem Ausflug sind wir dann 150km und 1,5 Stunden weiter gefahren bis nach Laredo (Cantabria), wo wir die nächste Nacht verbracht haben. Davor haben wir allerdings drei verschiedene Plätze angefahren, die einfach nichts zum schlafen waren. Laredo war auch mehr eine Notlösung, da es im Verhältnis sehr groß und sehr überfüllt ist, vor allem samstags… Doch Laredo stelle ich Dir beim nächsten Mal vor.

Alles Liebe, Susana

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