Privat | Reisebericht

Family-Urlaub in Cullera

von am 5. September 2021

Wir sind schon wieder eine Weile aus dem Urlaub zurück und haben uns mittlerweile wieder ein wenig vom Urlaub erholt. *lach* Ja, Du hast richtig gehört! Wir haben mehr oder weniger Urlaub vom Urlaub gebraucht. Einen zweiten Urlaub hatten wir zwar nicht, doch wenigstens ein wenig Alltag zum Entspannen… *zwinker*

Es war ein Urlaub mit vielen schönen Moment und sehr vielen – sowohl großen als auch kleinen – Herausforderung. Die erste war schon vorprogrammiert, denn wir waren 9 Leute in einer knapp 70 Quadratmetern große Wohnung mit nur zwei Schlafzimmern und das mit vier Generationen. Du kannst Dir bestimmt schon vorstellen, was für ein Trubel das war. Leider hatte meine Idee, spontan eine Wohnung direkt vor Ort zu Mieten, nicht geklappt. Ich hatte irgendwie nicht bedacht, dass gerade Hochsaison war. Wie doof! *lach*

Nun gut, wir haben das Beste daraus gemacht und haben viel gemeinsam unternommen!

Die Anreise an sich war schon für alle sehr anstrengend. zu Hause sind wir um 12.30Uhr los gefahren. Unser Freund Steven und meine Schwester haben uns an den Flughafen gebracht.

***Herzlichen Dank nochmal Euch beiden!!***

Danach sind wir geflogen, mit der Metro gefahren, auf den Zug umgestiegen, danach in den Bus und zum Stück noch ein Stück gelaufen. Wir haben also fast jedes Verkehrsmittel genutzt, bis wir endlich gegen 20.00Uhr fix und fertig bei meinen Eltern angekommen sind. Das tolle daran war, dass meine Eltern nichts davon wussten, bzw. nur mit vier statt mit sieben Leuten gerechnet hatten!

Abends sind wir dann gleich noch eine Runde spazieren gewesen, denn wir wollten alle unbedingt das Meer sehen!

Unsere kleine Maus, die das erste Mal mit dabei war, hat es abends gar nicht so recht gesehen und begriffen, doch am nächsten Morgen nahm sie mich an die Hand und meinte beim Anblick des Meeres: „Abuela (Oma), dass ist aber ein großes Schwimmbad!“ Das war sooo süß! Nachdem sie allerdings die ersten Wellen ins Gesicht bekommen hat, war ihr schnell klar, dass das kein Schwimmbad ist! *lach*

Wir waren in Valencia, in der Piratenhöhle, auf der Burg, im Museum und haben sogar eine Bootsfahrt auf dem Fluss unternommen…

Morgens waren wir meistens frühstücken – für 3,00€ pro Person, kann man nicht meckern, oder? Danach sind wir an den Strand gegangen, haben Sandburgen gebaut, sind spazieren gewesen bis zum Fluss und waren natürlich ganz oft im Wasser. Leider hatten wir während unserem ganzen Aufenthalt nicht einmal eine grüne Flagge. Sie war ständig gelb oder sogar rot und es gab sehr, sehr viele Quallen, die den Badespaß ein wenig getrübt haben.

Nachmittags gab es dann für die meisten von uns eine Siesta oder einen weiteren Strandbesuch. Außer für meinen Lieblingsmensch, er hatte keine Lust dazu und war lieber alleine spazieren und hat super schöne Bilder gemacht, schau selbst… Er hat die Ruhe bestimmt genossen! *zwinker*

Nach der Siesta haben wir uns dann immer ein wenig aufgehübscht uns sind noch ein bisschen unterwegs gewesen. Mal gab es einen Crêpes, mal eine Waffel, ein Eis oder einfach auch nur Pipas (Sonnenblumenkerne). Manchmal war das sogar schon das Abendessen und manchmal haben wir dann noch zu Hause gegessen oder sind auch mal Essen gegangen. Wir haben ein neues Fischrestaurant gefunden, das wir bestimmt wieder besuchen werden, denn es war suuupppeeerrrr lecker!

Ein wenig Familienbesuch gab es natürlich auch und auch ein paar Sachen waren wieder zu erledigen – unter anderem einen neue Kühl-Gefrier-Kombination zu kaufen, die während unserem Aufenthalt kaputt gegangen ist. Tolle Augenblicke durften wir gemeinsam als Familie genießen. Das letzte Mal, als wir alle gemeinsam dort vor Ort waren ist schon ewig her. Da waren die Kinder noch klein und jetzt sind die Jüngsten 22. Es ist also bestimmt schon über 15 Jahre her.

***Ihr Lieben, herzlichen Dank für die vielen schönen Momente! Ich liebe Euch!***

Es wird hoffentlich nicht der letzte gemeinsame Urlaub gewesen sein, doch für das nächste Mal müssen wir definitiv besser planen und früher mehrere Ausweichmöglichkeiten buchen. Ich hatte mich da einfach verschätzt, doch im Nachhinein habe ich erfahren, dass Cullera „eigentlich“ eine 27.000 Einwohner-Stadt ist, die jedoch in den Sommermonaten auf 500.000 Touristen ansteigt und während dem Medusa-Techno-Festival kann es schon mal zu 1.000.000 Menschen sein. Kein Wunder, dass wir keinen Spielraum mehr hatten…

Übrigens, die Heimreise war mindestens genauso anstrengend wie die Hinreise auch! An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an unsere Freunde Torsten und Steven, die uns auch wieder am Flughafen abgeholt haben!

***Danke, Ihr zwei!***

So, ich hoffe, ich konnte Dich ein bisschen mit den schönen Bildern verzaubern und Dich ein wenig Träumen lassen. Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Mal!

Alles Liebe, Susana

weiterlesen

Reisebericht

Kurztrip nach Deutschhof

von am 25. August 2021

Und wieder waren wir ein ganzes Wochenende mit unserer Trude (WoMo) unterwegs. Diesmal hat es uns zu den Alpakas gezogen und wir haben Martin auf seinem Rosengarten-Alpaka-Hof (*unbezahlte Werbung*) in Deutschhof bei Kapellen-Drusweiler besucht.

Unser erster Eindruck war: „Wow, ist hier viel los!“ Doch nach dem wir unseren großen Hunger bei einem köstlichen Mahl beruhigt hatten, war es gar nicht mehr so schlimm… *lach* …im Gegenteil. Es wurde noch sehr, sehr schön!

Ja, ich gebe es zu, wir sind absolute Fleischfresser und essen dafür kaum irgendetwas was Getreide enthält. Es sei denn, wir bekommen es geschenkt, wie hier den Couscous-Salat von unserem Feinkosthändler. Doch ansonsten verkneifen wir es uns, denn es tut uns nicht gut. Ich bekomme, z.B. nicht nur Bauchschmerzen, sondern auch eine ganz unreine Haut und viele Pickel – übrigens auch von Zucker…

Nun gut, weiter geht’s mit unserem zauberhaftem Wochenende. Nachdem wir es uns also gemütlich gemacht haben, mitunter auch mit zwei Weinschorlen von Martin, denn er hat nicht nur sieben Alpaka-Hengste, sondern ist auch Winzer, sind wir dann recht früh zu Bett gegangen.

Für den nächsten Morgen hatten wir ein Date mit den Alpakas gebucht. Schau selbst wie schön es war…

Alpakas haben so eine beruhigende Wirkung! Siehst Du, wie rundum glücklich ich bin… *lach* Klar hatte ich auch ein paar „Leckereien“ als kleine Bestechung dabei, doch das ist nur zweitrangig.

Ostwind – das schwarze Alpaka – und Merlin – das weiße Alpaka – haben es mir besonders angetan. Und ob es jetzt an meiner Liebe zu den Tieren liegt oder am spanischen Singsang in meiner Stimme – ich weiß es nicht – doch auf jeden Fall kamen sie sehr, sehr Nahe zu mir. Und Ostwind hat sogar mit mir „genäselt“, war also Nase an Nase an mir, was für Alpakas ein großer Liebesbeweis ist. Normalerweise lassen sie sich auch nicht ganz so gerne streicheln, doch mich haben sie gelassen. Ich hab mich riesig gefreut! Merlin wollte sogar meinen Ring abknabbern und hat mich in den Daumen gezwickt.

Übrigens, wusstest Du, dass Alpakas nur unten Zähne haben? Wir haben sehr viel über Alpakas gelernt! 🙂

***Lieber Martin, herzlichen Dank, dass Du Dir so viel Zeit für uns genommen hast!***

Am Nachmittag haben wir dann noch im 70-Einwohner-Dorf einen kleinen Spaziergang gemacht. Das Wetter war zwar nicht ganz so schön, doch wir haben es uns trotzdem nicht nehmen lassen.

Abends haben wir uns dann spontan mit zwei anderen Pärchen zu einer kleinen Weinprobe Mitten auf dem Platz zusammengefunden und haben bis in die Puppen zusammengesessen und erzählt. War richtig schön, bis die Moskitos kamen… *seufz*

Ob es am kalten und leicht feuchtem Abend – und damit meine ich nicht den Wein, sondern das Wetter – gelegen hat oder nicht, am nächsten Morgen habe ich in der Trude an der Brustwirbelsäule einen kleinen Hexenschuss bekommen und konnte mich erst nicht mehr rühren. Ich hatte das Gefühl, dass ich keine Luft mehr bekomme und das ausgerechnet in dem Augenblick, in dem mein Lieblingsmensch draußen war. Nach einer Weile wurde es ein bisschen besser und wir sind nochmal ein kleines Stück gelaufen.

Nach einem gemütlichem Frühstück sind wir noch ins Kakteeland Steinfeld (*unbezahlte Werbung*) gefahren und haben Holzfiguren, Edelsteine und Kakteen bewundert, bevor wir dann nach Hause gefahren sind, denn abends waren wir zum Essen verabredet…

Ich weiß nicht, ob es auf den Bildern für Dich so rüber kommt, doch die Kakteen waren riesig und haben teilweise vierstellige Beträge gekostet, wenn sie überhaupt zu verkaufen waren. In der Tat sehr beeindruckend.

Alles Liebe, Susana

weiterlesen

Reisebericht

Kurztrip nach Randersacker

von am 18. August 2021

Heute möchte ich Dir von unserem Kurztrip nach Randersacker – ganz in der Nähe von Würzburg – erzählen. Auch diesmal haben wir über den Landvergnügen (*unbezahlte Werbung*) unseren Gastgeber, das Weingut Schenk (*unbezahlte Werbung*) gefunden.

Nur fünf Minuten zu Fuß vom Weingut befindet sich der super schön gelegene Stellplatz für WoMo’s, unterhalb der Feuerwehr, und dank der Beschilderung auch sehr gut zu finden. Nachdem wir es uns – nach vorheriger telefonischer Absprache – auf dem Platz gemütlich gemacht haben, sind wir zum Weingut hochgelaufen, haben uns vorgestellt und „mussten“ natürlich gleich ein bisschen Wein zum Probieren mitnehmen. *lach*

Nach einem gemütlichem Umtrunk sind wir dann los gelaufen und haben die Altstadt ein wenig erkundet…

Theoretisch wollten wir eine Kleinigkeit Essen gehen, doch letztendlich sind wir doch in der Trude (WoMo) gelandet und haben uns hier etwas gezaubert. Es gab leckere Ziegenkäse-Taler mit Speck ummantelt und einen Salat dazu. Mmhm! Wer muss da noch Essen gehen?

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht sind wir dann am nächsten Morgen zu unserer Wanderung aufgebrochen. Hierfür hatte ich schon vorher per eMail unseren „Weinberg-Wander-Rucksack“ vorbestellt, der dann schon auf uns am Weingut gewartet hat. Neben super leckeren Kleinigkeiten, Wein und Wasser, gab es noch eine „individuelle“ Wanderkarte, in denen die einzelnen Stationen der Route erklärt wurden. Bevor wir allerdings gestartet sind, haben wir uns noch in einem Käse-Lädchen eingedeckt. Die Herrschaften hinter der Theke waren super freundlich und wir durften allerlei Käse probieren. Herzlichen Dank an dieser Stelle!

Danach ging es los zu unserer ersten Anlaufstation – der Weinbergskapelle. Noch am Anfang der gefühlten 1000 Stufen, mussten wir natürlich unsere Weingläser zum ersten Mal füllen. *lach* Nicht dass wir noch vertrocknen bei dem Anstieg! *lach*

Da sagen wir mal Prost, Ihr Lieben! *lach*

Übrigens, diese „Weinglas-Halter-Umhänge-Dinger“ sind klasse! Weißt Du vielleicht, wo ich solche herbekomme? Hab ganz vergessen unsere Winzerin zu fragen…

Oben angekommen, an unzähligen „Probierbäumen“ vorbei, hatten wir einen herrlichen Ausblick!! Die Kapelle ist leider nur noch an besonderen Feiertagen und für Hochzeiten geöffnet, daher konnten wir nicht rein.

Weiter ging es dann mit unserer Route bis zum Klavier im Weinberg.

…Warum steht hier eigentlich ein Klavier? Wein ist wie Musik ein Stück unserer Kultur. Vielleicht deshalb hat der Winzer, dem dieser Weinberg gehört, das Klavier hier geparkt. Wetter und Zeit haben dem ersten Klavier so zugesetzt, dass es bereits ausgetauscht werden musste. Mittlerweile ist es zu einer kleinen, geheimen Attraktion geworden… (Textauszug unserer individuellen Reisekarte)

Nach einem kleinen „Privat-Konzert“ (*lach*) ging es weiter über einen Schotterweg, hinein in ein Wäldchen…

…und auf der anderen Seite wieder raus und nach einem kleinen Stückchen sind wir dann auch schon am Nussbaum mit der großen Schaukel angekommen. Unserem Platz zum Vespern! Was hab‘ ich mich über die Schaukel gefreut!! Endlich wieder mal schaukeln! Juhu!

Und das Essen, mein Gott war das Essen lecker!! Unsere Winzerin hat uns am Morgen frisches Brot gebacken und weitere Leckereien wie einen Frischkäse mit Möhren und Lauch, sowie einem Aufstrich aus roten Linsen und Feta und dann noch Oliven, eingepackt, und wir konnten ein super leckeres Mahl genießen. Mit sooo wenig kann man uns sooo glücklich machen.

Auf dem Rückweg gab es auch noch einiges zu sehen, bevor wir dann an unserer Trude (WoMo) wieder angekommen sind.

Wir hatten echt Spaß auf unserer kleinen Weinberg-Wanderung. Danach haben wir erstmal „Siesta“ gemacht und waren am Abend noch ein wenig am Main und in der Umgebung spazieren.

Bevor wir an die Trude zurück sind, haben wir uns noch mit ein bisschen Wein für zu Hause eingedeckt.

Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich noch eine kleine Radtour nach Würzburg unternehmen, doch da es geregnet hat, hatten wir keine Lust mehr dazu.

In Würzburg war ich übrigens das letzte Mal auf Klassenfahrt – ich glaube, in der achten Klasse dürfte das gewesen sein. Ich kann mich nur noch daran erinner, dass im meinen über alles geliebten Foto-Apparat verloren habe und das alle Mädels beim Abschied am Würzburger Bahnhof „Rotz-und-Wasser“ geheult haben bei dem Lied „I promise myself“ von Nick Kamen (*unbezahlte Werbung*), weil wir uns von ein paar Jungs aus Göttingen verabschieden mussten. Oh weh! *lach* Ist schon ein Weilchen her und ich finde es absolut interessant, an was man sich dann erinnert… *lach* Doch jetzt wieder zurück zum Wochenende…

***Herzlichen Dank an meine K-A-S Mädels, die mir bei dem Lied auf die Sprünge geholfen haben! Ihr seid klasse!! Wie schön, dass wir den Kontakt auch nach sooo vielen Jahren noch halten! Ich bin stolz auf uns!***

Wir haben uns also ein gemütlichem Frühstück in der Trude gegönnt, denn wir haben immer alles dabei und sind dann wieder in Richtung Heimat aufgebrochen. Zu Hause angekommen haben wir uns noch einen schönen Tag gemacht und konnten sogar noch ein paar Kleinigkeiten für die nächsten Tage vorbereiten.

Übrigens, sieht das Logo der Flaschen nicht einfach nur mega aus!? Ich finde es toll! Und dieser „Sonnentrieb“ schmeckt einfach genial!! *lecker*

Alles Liebe, Susana

weiterlesen

Reisebericht

Kurztrip nach Hammelburg

von am 8. August 2021

Ach herrje, jetzt sind schon wieder drei Wochen vergangen seitdem wir in Hammelburg waren und ich hab Dir noch nichts darüber erzählt. Das hole ich natürlich sofort nach und Wünsche Dir ganz viel Spaß bei meinem Reisebericht. Als erstes möchte ich mich jedoch bei Doris und Walter vom Sturmiushof (*unbezahlte Werbung*) für den tollen Aufenthalt bei Ihnen bedanken und auch bei den anderen Campern! Es war sooo ein tolles Wochenende! So eine tolle Truppe, die sich spontan eingefunden hat!

***Herzlichen Dank an alle, die für so ein fantastisches Wochenende beigetragen haben! Vor allem natürlich unseren Gastgebern Doris und Walter!***

Das sind übrigens Doris und Walter, und wenn Du mal eine super schöne Whiskytour mit Tasting und inklusive Rhöner Tapas erleben möchtest – was ich Dir wärmstens empfehlen kann! -, dann bist Du hier auf dem Sturmiushof (*unbezahlte Werbung*) genau richtig!!

Wir durften freitags schon anreisen und da es an diesem Morgen ein wenig geregnet hatte und wir nicht auf die Wiese hochfahren konnten, durften wir „großen“ Wohnmobile bei Doris und Walter im Hof stehen bleiben, die „kleinen“ Vans haben es ohne Probleme auf die Wiese geschafft. Insgesamt befanden sich dann letztendlich vier Schneckenhäuser im Hof und zwei auf der Wiese. Nach dem ersten Ankommen mit ein paar Infos etc. haben wir uns auf eine kleine Entdeckungstour begeben und sind ein bisschen Laufen gewesen.

Ist das nicht eine herrliche Landschaft?! Wir sind dann dem Rhön-Rundweg 6 ein Stück gefolgt und sind an einer kleinen Kapelle angekommen. Diese Kapellen mag ich wirklich sehr!! Von hier oben hatten wir einen noch schöneren Ausblick! Den Rundweg sind wir dann jedoch nicht weitergelaufen, sondern den gleichen Weg zurück, obwohl ich das gar nicht mag, doch der Rundweg wäre gute drei Stunden lang gewesen und das war uns dann doch zu lange.

Nach der kleinen Wandertour haben wir es uns dann vor der „Haustür“ bequem gemacht, mein Lieblingsmensch hat sich ein „kleines Bierchen“ (1 Liter – *zwinker*)gegönnt und wir haben die ersten Kontakte zu den Nachbarn geknöpft. Ein schöner gemütlicher Abend, der dann mit einem lieben „Gute-Nacht-Trunk“ von Doris und Walter geendet hat.

Am nächsten Morgen sind wir dann frisch beschwingt mit den Rädern nach Hammelburg in die City rein gefahren und haben an einer Stadtführung teilgenommen. Es war sehr interessant, herzlichen Dank an dieser Stelle auch nochmal an unsere Reise-Begleitung!

Der Spaziergang war absolut kurzweilig und wir haben so tolle Geschichten gehört, wie z.B. bei dem Wappen… Was siehst Du genau, wenn Du hinschaust? Eigentlich sollen es drei Lilien sein, doch die meisten sehen da drei Mäuse. Und wenn Du erst einmal die Mäuse gesehen hast, dann werden es bestimmt keine Lilien mehr. *lach*

Das Gebäude mit den Gittern war tatsächlich mal ein Gefängnis – Mitten im Ort!

Und bei den Störchen ist es leider eine traurige Geschichte. Hier hat nämlich vor kurzem der Blitz eingeschlagen und hat die Storchen-Mama getötet. Der Storchen-Papa bekommt es nicht so auf die Reihe sich um den Nachwuchs zu kümmern. Die Jungen wurden jetzt von der Stadtgemeinde gefüttert und jetzt wird gemunkelt, dass sie sooo rund geworden sind, dass sie nicht fliegen können. Sie machen zwar die ersten Start-Versuche, doch kommen nicht wirklich in die Luft. Hoffentlich schaffen sie es noch!! Sie müssen doch noch in den Süden kommen!

Die Skulptur, die auf dem Kopf steht, stellt „Romeo und Julia“ dar. Sie ist von dem Bildhauer Luk Van Soom, der die Skulptur 1996 schuf. Romeo trägt hier seine Julia nicht auf Händen, sondern auf Füßen. …Hier fügt sich die Figur ganz selbstverständlich in das mittelalterliche Ensemble, „Stadtmauer-Möchsturm“ ein, als ob die Geschichte um Romeo und Julia tatsächlich hier ihren Ausgang nahm… (Textauszug der neben stehenden Beschriftung)

Danach haben wir unsere Tour durch die Stadt alleine weitergeführt…

Nach diesem tollen Ausflug sind wir wieder den Heimweg zur Trude (WoMo) angetreten und das letzt Stück musste mein Lieblingsmensch unsere Räder schieben, da ich schon fix und fertig war.

Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann kurz vor 17.00Uhr mit unserer Whisky-Tour los. Die ganze „Meute“ hat sich versammelt und wir bekamen die Info, wie wir zum „Keller“ finden, in denen die Fässer gelagert werden. Also sind wir dann als Grüppchen los marschiert und haben uns prächtig unterhalten.

Hier angekommen hat uns dann Walter ganz viel über Whisky erzählt und ein paar Mal probieren lassen.

Es war sehr interessant und informativ und nachdem wir mit dem „ersten“ Probieren durch waren, sind wir wieder zum Ausgangspunkt marschiert. Hier haben sie uns dann schon zu einem Aperitif erwartet. Ich weiß nur noch, dass es super lecker war, aus Äpfeln war und dass es die Franzosen gerne trinken, doch den Namen hab‘ ich vergessen…

Danach sind wir zu Doris in den Proberaum, wo sie uns schon mit ganz vielen Leckereien erwartet hat.

Von Walter sind wir dann weiter in die Welt des Whiskys eingeführt worden. Er hat uns alles gezeigt und erklärt und vor allem, WIE man Whisky trinkt, ohne dass es im Hals brennt, und wir durften uns insgesamt sieben Mal darin üben. Und da es bei den meisten Whisky-Sorten sowohl eine Trink- als auch eine Fass-Stärke gibt, haben mein Lieblingsmensch und ich jeweils eine „Stärke“ genommen uns sind damit in das Vergnügen von weiteren Geschmacksrichtungen gekommen. Ich kann Dir nur sagen, es wurde von mal zu mal lustiger! *lach*

Und das Essen!! Himmlisch!! So ein leckerer Kartoffelsalat! Alles war so herrlich aufeinander abgestimmt. Theoretisch hätten wir uns mit dem Essen genauso lange Zeit lassen sollen, wie mit dem Whisky. Doch anscheinend waren wir alle so ausgehungert, dass alle, bis auf zwei Teilnehmerinnen, ihre Teller schon leer hatten, bevor wir zum dritten Whisky gekommen sind, wir mit eingeschlossen. *lach* Es waren aber auch feine Sachen auf den Tellern. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen.

Nach einem schönen Abschluss sind wir dann alle, mehr oder weniger, ins Bett gefallen! Gott sei Dank waren es nur ein paar Schritte bis zur Trude! *lach* Am nächsten Morgen war ich sehr positiv überrascht, dass ich keinen dicken Kopf hatte und alles gut vertragen habe, wobei ich für gewöhnlich keinen bzw. kaum Alkohol trinke. Doch auch das hatte uns Walter am Vorabend schon erklärt und auch prophezeit. Bei ihm gibt es keinen dicken Kopf danach. Warum? Dass kannst Du Dir von ihm persönlich erklären lassen, wenn Du ihn besuchst! *zwinker*

Danach haben wir noch bei herrlichem Sonnenschein draußen gefrühstückt, mit Siggi und Volker (zwei anderen Campern) Nummern ausgetauscht und uns noch bei Doris mit Leckereien für zu Hause eingedeckt. Am Whisky, doch vor allem am Schinken und am Käse, konnten wir einfach nicht dran vorbei gehen ohne etwas mitzunehmen.

Und so haben wir dann gut gestärkt unseren Heimweg angetreten und freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch bei Doris und Walter, die wir übrigens über den Landvergnügen (*unbezahlte Werbung*) gefunden haben!

Alles Liebe, Susana

weiterlesen

Reisebericht

Kurztrip nach Nördlingen

von am 4. Juli 2021

Vor zwei Wochen war es so weit, noch nicht richtig aus dem Spanien-Urlaub zurück, sind wir gleich wieder mit unserer Trude (WoMo) los gezogen. Noch im Urlaub haben wir beschlossen, dass wir uns einen kleinen Teppich von der Teppich-Manufaktur-Ziegler (*unbezahlte Werbung) in Nördlingen anfertigen lassen möchten. Nur einen kleinen, da er seinen Platz vor der Trude finden soll, damit wir unsere Schuhe draußen ausziehen können. Wenn wir schon keinen Hund mehr haben, müssen wir ja nicht auch noch selbst den „Dreck“ mit in die Trude nehmen. In Spanien hatten wir uns zwar schon einen gekauft bei den „Chinos“ (- das sind kleine und große Geschäfte mit vielen, vielen super günstigen Sachen, eigentlich mit allem was das Herz begehrt, doch leider meiner Meinung nach, qualitativ nicht ganz so toll -), doch der hat leider nur einen Regenguss durchgehalten, danach mussten wir ihn entsorgen. Man, nein, WIR lernen dazu!

Nun gut, dass war der Plan und somit haben wir uns in Richtung Nördlingen begeben. Geschlafen haben wir allerdings die erste Nacht in Löpsingen, auf dem Biohof Hubel, den wir übers Landvergnügen (*unbezahlte Werbung*) gefunden haben.

Nach einer recht anstrengenden Fahrt über die Autobahn mit viel stockendem Verkehr sind wir nach ca. vier Stunden endlich angekommen. Als erstes haben wir die Gegend ein wenig zu Fuß erkundet und ich habe mich sooo sehr über das Quaken der Frösche gefreut, obwohl ich leider keinen vor die Linse bekommen habe. Danach haben wir gemütlich zu Abend gegessen und sind recht früh ins Bett gegangen, denn zum einen waren wir müde und zum anderen wollten wir am nächsten Morgen mit dem Rad nach Nördlingen fahren. An Schlaf war jedoch nicht wirklich zu denken – zumindest für mich -, denn die lieben Fröschlein haben gefühlt die ganze Nacht an der Trude gequakt! Dann dachte ich zwischendurch, oh ja, jetzt hören sie auf und es war tatsächlich zwei Minuten still, bevor einer der Frösche meinte, er müsste die zweite Diskussionsrunde mit einem lauten „Quak“ starten und alle anderen wieder mit eingestiegen sind. So ging es die ganze Nacht! Was hab ich geflucht! Wie ein Rohrspatz hab ich geschimpft! Irgendwann in den frühen Morgenstunden war dann endlich Ruhe, doch dann haben mich die Kirchenglocken nicht schlafen lassen. Ich war selten so früh wach wie an diesem Morgen!! Ahhhh!!!

Nun gut, gesagt, getan, nach einem kleinen Morgenspaziergang und leckerem Frühstück in der Trude sind wir gemütlich die 5km nach Nördlingen gefahren und haben uns gefreut das eine oder andere Gebäude und Geschäft wieder zu erkennen, denn 2017 waren wir schon mal hier!

Da wir bei unserem letzten Besuch die Ortschaft schon sehr genau erkundet hatten, haben wir diesmal das ganze von der Stadtmauer aus beobachtet und sind auch ein Stück auf ihr gelaufen. War toll und wir konnten sowohl den Teppich bestellen, als uns auch mit leckerem Käse und frischem Obst eindecken. Danach ging es wieder nach Löpsingen, Honig einkaufen, bevor alles gut verstaut wurde und unsere Fahrt über Landstraßen weiterging.

Unser zweites Ziel war das Hofgut Stahl in Gundelsheim. Vielleicht kennst Du es?! Es war nämlich schon im TV zu sehen, um genau zu sein, in der 16. Staffel von „Bauer sucht Frau“. Rüdiger Stahl war damals Kandidat. Ihn haben wir persönlich nicht kennen gelernt, doch dafür seinen super tollen, netten Sohn, der uns prima eingewiesen hat mit unserer Trude und auch mit seiner lustigen und lockeren Art im Hofladen bedient hat. Der junge Mann hat alles gewuppt und hatte vielleicht Sprüche auf Lager. Ich kann Dir sagen… *lach*

Hier auf dem Stellplatz haben wir Yvonne und Daniel, ein super nettes Pärchen, aus Wiesbaden kennen gelernt, die seit einem Jahr mit ihrem Adria-Kastenwagen unterwegs sind. Wir haben uns recht schnell „angefreundet“ und haben den ganzen Abend lang zusammen gesessen und erzählt. War echt ein schöner und sehr witziger Abend. Wir haben viel gelacht, Reiserouten und anderes ausgetauscht und gegenseitig eine „Sightseeing-Tour“ durch unsere WoMo’s gemacht. Kurz vor Mitternacht ging es dann in die Heia. Wir dachten ja, dass wir prima stehen… Doch wie sollte es anders sein, wir standen wohl nicht ganz so toll, denn wir haben unter einem Baum geparkt und es wurde in der Nacht sehr, sehr windig. Was soll ich sagen, der Ast knapp über der Trude hat die ganze Nacht durch den starken Wind über das Dach „geschliffen“ und wir konnte wieder nicht schlafen. Es war wohl so laut, dass es sogar Yvonne und Daniel in ihrem WoMo gehört haben! *lach* Schlafen wird überbewertet, oder?! *seufz*

Am nächsten Morgen haben wir uns nochmal mit Leckereien aus dem Hofladen eingedeckt, eine Kleinigkeit gefrühstückt und sind dann, nachdem wir uns verabschiedet hatten, weiter nach Mosbach gefahren, denn dort hatten wir uns mit unserem Ältesten zum Spazierengehen und Mittagessen verabredet.

***Liebe Yvonne, lieber Daniel, es war schön mit Euch. Freut uns Euch kennen gelernt zu haben! Und wie Yvonne schon sagte, man sieht sich immer zweimal im Leben! Bis dahin, Euch allzeit gute Fahrt!***

In Mosbach selbst beim Spazierengehen habe ich gar nicht so viele Bilder gemacht, da wir uns einfach super unterhalten haben und ich es dann schlicht und einfach vergessen habe. Es war ein toller Vormittag mit unserem Sohn und seinem Hund „Buddy“. Gegessen haben wir dann im Farmer’s (*unbezahlte Werbung*). Danach ist es Richtung Heimat gegangen und am Nachmittag waren wir zu Hause.

Ein schöner Kurztrip, allerdings mit viel zu wenig Schlaf für meinen Geschmack! *lach* Mal schauen, wann es wieder auf Tour geht! Ich freu mich schon drauf!

Alles Liebe, Susana

weiterlesen