Privat | Reisebericht

Kurztrip zwischen den Jahren II

von am 23. Januar 2022

Weiter geht’s mit meinem kleinen Reisebericht…

Leider habe ich auch vor Ort einen Fibro-Schub bekommen und konnte nachts nicht schlafen, daher konnte ich den perfekten Sternenhimmel genießen. Auf’s Foto hat es nicht geklappt. Ich hab zwar versucht, die Landschaft bei Nacht zu fotografieren, doch DAS ist dabei raus gekommen… *lach*

Da ist der Sonnenaufgang schon schöner…

Nach einem schönen gemütlichen Frühstück auf der Terrasse sind wir dann die nähere Umgebung erkunden gewesen uns sind mit dem Auto ein Stückchen in die Berge gefahren. Herrlich diese Landschaft und ganz anders als bei meinen Eltern.

Danach sind wir bis Nerja weitergefahren und haben die nächst größere Stadt in Augenschein genommen und auch hier zu Mittag gegessen…

Am Nachmittag wurden dann weitere Kleinigkeiten rund ums Haus erledigt und abends sind wir noch vor der Haustür ein wenig spazieren gewesen und haben die tierischen Nachbarn kennen gelernt…

Am nächsten Morgen sind wir dann schweren Herzens wieder aufgebrochen und haben unsere Mädels ihrem Glück in der neuen Heimat überlassen. Doch nach ca. 40 Kilometern sind wir schon wieder zu ihnen umgedreht, da sie ihre Ausweise und weitere wichtigen Unterlagen bei uns im Auto vergessen hatten. Das Ende vom Lied war, dass wir auch diesmal erst mit einer Stunde Verspätung los gekommen sind.

Auf der Rückfahrt sind wir durchgefahren und haben keinen Zwischenstopp bei meinen Eltern gemacht. Einerseits natürlich schade, doch andererseits war es ein bisschen angenehmer, da wir schneller am Ziel waren. Eine weitere Nacht im Hotel und dann ging es weiter zum Endspurt.

Mit so einem herrlichen Sonnenaufgang wurden wir in an der spanisch-französischen Grenze begrüßt…

Doch leider fing der Tag nicht ganz so gut an für mich. Mir ging es an dem Tag nicht ganz so gut und ich war nicht ganz so aufnahmefähig wie sonst. Ich bin zwar trotzdem das erste Stück gefahren, doch nur zwei Stunden und in den zwei Stunden ist mir was ganz doofes passiert, was mir sonst noch nie passiert ist!! Wirklich!!

Nun gut, die erste Mautstation kam auf uns zu um ein Ticket zu ziehen. Ich weiß nicht, was ich gelesen hatte, doch ich dachte, ich müsste vielleicht rückwärts wieder raus fahren, wenn ich mich falsch eingeordnet hätte, also bin ich ziemlich mittig auf der Spur geblieben. Doch das Ende vom Lied war, dass ich so nicht an den Automaten gekommen bin, also hab ich mich abgeschnallt um mehr Freiheit zu haben. Doch auch so bin ich nicht an den Automaten gekommen. *seufz* Vielleicht kannst Du Dir vorstellen, dass ich schon ein wenig nervös geworden bin, vor allem, weil auf der anderen Seite der Schranke drei Beamte standen. Nun gut, ich nochmal ein Stückchen ran gefahren, und auf den Knopf gedrückt. Das Ticket hatte ich in meiner Hand und die Schranke ging hoch, doch ich war noch nicht angeschnallt und das Auto stand auch ein wenig schräg. Ich schon panisch geworden, weil es ja schnell gehen musste. In aller Verzweiflung hab ich mich irgendwie angeschnallt, doch dann musste ich ja erst noch zurück setzen um irgendwie wieder raus zu kommen ohne den Bordstein mitzunehmen und in dem Moment hat’s gekracht und mir ist die Schranke aufs Auto gefallen. Oh je!! Die Schranke ist dann wieder aufgegangen und ich konnte mit heulenden Sirenen durchfahren… Oh man, dass konnte auch nur mir passieren. Die Beamten haben sich zwar nichts anmerken lassen, doch die dachten entweder bestimmt, wie doof ich bin oder haben sich unter den Masken kaputt gelacht. Eins von beidem! Ich war einfach nur froh, endlich wieder los fahren zu können. Doch nach zwei Stunden war leider Schluss, da ich fix und fertig war. Mein Lieblingsmensch durfte dann den Rest der Strecke fahren.

Wir sind dann abends um 19.00Uhr zu Hause fix und fertig angekommen und lagen um 22.00Uhr schon im Bett. Und wie Du vielleicht schon mitbekommen hast, haben wir dadurch Silvester verpennt. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass auch die Mädels, unser Großer und meine Mama verpennt haben. Die einzigen die wohl wach waren, waren unser Jüngster und mein Papa… *lach* Family eben!! Alle unterschiedlich und doch ziemlich gleich…

So, und während Du das hier liest, bin ich gerade wieder in Spanien bei meinen Eltern. Doch davon erzähle ich Dir ein andermal! Mach’s gut!

Alles Liebe, Susana

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Privat | Reisebericht

Kurztrip zwischen den Jahren I

von am 22. Januar 2022

Wie Du vielleicht noch weißt, sind wir am zweiten Weihnachtsfeiertag in Richtung Spanien aufgebrochen. Ich muss gestehen, so einen besch… ersten Reisetag habe ich noch nicht erlebt. Gott sei Dank lief nicht alles schief, was hätte schief laufen können, doch es war schon sehr anstrengend.

Als erstes sind wir durch verschiedene Kleinigkeiten erst eine ganze Stunde später los gekommen als wir eigentlich wollten und danach hatten wir ständig nur stockenden Verkehr. Es fing noch vor Lyon an und hat sich gezogen bis wir endlich auf der A9 waren. Die komplette A7 war eine Katastrophe. Wir haben gute drei Stunden länger als „normal“ gebraucht und sind fix und fertig erst Mitten in der Nacht in La Jonquera angekommen. Ich hatte von unterwegs aus schon dem Hotel Bescheid gegeben, dass es wohl später werden würde. Doch so spät hatten wir alle nicht gedacht. Wir sind todmüde ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen hat uns unsere Große mit einem Kaffee begrüßt und danach ging es dann recht pünktlich weiter bis nach Cullera zu meinen Eltern. Ein kleiner Zwischenstopp mit Strandbesuch und Mittagessen und das alles in 90 Minuten. Nicht schlecht!!

Hier bin ich sogar barfuß und kurzärmelig am Strand entlang gelaufen. Herrlich!! Die dicke Winterjacke durfte jetzt auch für die nächsten Tage im Auto bzw. zu Hause bleiben! Wir hatten jeden Tag zwischen 20 und 22 Grad. Sooo schön!!

Danach ging die Fahrt weiter bis zu unserem Ziel Frigiliana. Die Strecke an sich war sehr anstrengend. Vor allem auch, weil es jeweils recht früh dunkel geworden ist zum Vergleich im Sommer, und auch das Kolonne fahren war anstrengend. Wir sind vorgefahren und mussten immer ein Auge auf unsere Küken haben. Zweimal haben wir unsere Große an der Tankstelle vermisst und sie panisch angerufen und dabei stand sie entweder hinter oder neben uns an der Tankstelle und wir haben sie nicht gesehen. Ich glaube, das sagt schon alles. Bei unserer Kleinen mussten wir uns keine Sorgen machen, die hat an uns geklebt. *lach* Wir waren alle einfach nur noch heilfroh, als wir auch hier Mitten in der Nacht im neuen zu Hause angekommen sind.

Am nächsten Morgen war zum einen der Besuch im Rathaus geplant, um die ersten Formalitäten zu erledigen und auch eine kleine Stadtbesichtigung für meinen Lieblingsmensch. Hier ein paar wunderschöne Eindrücke von Frigiliana für Euch. Eins der schönsten spanischen Dörfer Andalusiens…

Wunderschön, nicht wahr? Danach ging es ein paar Lebensmittel einkaufen und die ersten Taschen und Koffer wurden auspackt. Gegen Abend haben wir dann gemeinsam auf der wunderschönen Terrasse gegrillt und auch draußen gegessen bei herrlichen Temperaturen. Oh, wie ich das vermisse!!

Alles Liebe, Susana

PS: Schau Morgen wieder vorbei, dann zeige ich Dir den Rest der Tour!!

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Privat | Reisebericht

Mädels-Kurztrip nach Andalusien

von am 9. Dezember 2021

Übermorgen vor drei Wochen bin ich mit meinen zwei Mädels in Richtung Andalusien aufgebrochen, da sie, wie ich Dir schon erzählt habe, vor haben, dort hin auszuwandern. Mein Gott, was bin ich aufgeregt! *lach*

Die erste Etappe sind wir von zu Hause bis nach La Jonquera an der spanisch-französischen Grenze gefahren. Wir sind morgens um 8.00Uhr los gefahren und waren so ziemlich genau abends um 20.00Uhr dort, nach 1130km. Übernachtet haben wir im Hotel „Puerta De España“ (*unbezahlte Werbung*). Wir hatten ein sehr schönes geräumiges Zimmer, mit einem Doppelbett, zwei Einzelbetten, Bad, Kühlschrank und allem drum und dran, in dem eben auch Hunde erlaubt sind, denn meine Älteste hat einen jungen „Goldie“. Zum Essen haben wir uns noch schnell im daneben liegenden Supermarkt eingedeckt und haben im Zimmer ein kleines Picknick veranstaltet. *lach* Der Truck-Stopp, den es dort in der Nähe gibt war uns einfach zu voll und zu laut.

Nach einer recht erholsamen Nacht ging es dann am nächsten Morgen weiter bis zu meinen Eltern in Cullera (Valencia), da waren es „nur“ 580km bis wir dort ankamen. Nachdem wir kurz meine Eltern begrüßt und abgeladen haben sind wir an den Strand gelaufen und haben den Sonnenuntergang und die Dämmerung genossen. Das war sooo schön und Aiko hat das erste Mal das Meer erlebt. Was hat er, und wir, für einen Spaß gehabt.

Zum Abendessen hat uns meine Mama mit einem leckeren „Tapas“ verwöhnt…

Das war sooo lecker! Danach ging es auch schon ins Bett, denn am nächsten Morgen stand noch die letzte Etappe bis nach Estepona, mit insgesamt 700km, an. Nach dem Frühstück sind wir auch gleich losgefahren, doch auch dort war es schon fast dunkel als wir endlich angekommen sind. Hier ein paar Eindrücke von unserem ersten Spaziergang in Estepona (Málaga)…

Die Pension war leider nicht wirklich zu empfehlen, daher nenne ich sie Dir hier erst gar nicht. *augenroll* Und vor allem die Parkmöglichkeiten waren schlimm. Es gab nämlich schlicht und einfach keine freien Parkplätze. Wir mussten in eine Tiefgarage fahren, die pro Nacht 17,00€ gekostet hat. Das war im Vergleich teurer als unsere Übernachtung. *seufz* Am nächsten Morgen sind wir dann noch am Strand spazieren gewesen, bevor es dann mit unserer Besichtigungstour in Nerja losging.

Da wir doch sehr zeitig in Nerja angekommen waren, obwohl es von Estepona aus 150km sind, stand dort noch ein Spaziergang an der Promenade und ein leckeres Frühstück an – ganz typisch „pan con tomate“ (getoastetes Baguette mit geriebener Tomate, Olivenöl und Salz), frisch gepresstem Orangensaft und Kaffee. Übrigens, wenn Du in Spanien einen „Café“ bestellst, dann bekommst Du einen Espresso serviert. Den Kaffee, den wir von Deutschland gewohnt sind, heißt dort „Café Américano“. Dann bekommst Du einen extra großen Schuss Wasser dazu! Nur mal so am Rande…

Was mir hier in Andalusien am Strand auffällt ist, dass es hier nicht so feinen Sand und Muscheln wie in Valencia gibt. Hier sind es mehr (Kiesel-)Steine. Keine Ahnung wie es sich wohl barfuß anfühlt. Mit Schuhen war es noch ganz okay, doch auch etwas anstrengend, da wir beim Laufen sehr eingesunken sind. Vielleicht hat es aber auch etwas mit der Jahreszeit zu tun.

Dann ging es endlich los und wir haben uns das erste (und einzigste) Häuschen angeschaut. Da es gleich das Traumhaus meiner Mädels, und somit auch alles recht schnell unter Dach und Fach, war! *Yippie Yeah* Ich bin jetzt noch ganz begeistert vom Haus, wie auch von den Mango- und Avocado-Plantagen. Herrlich!!

Das Häuschen steht ein bisschen abseits und hat alles was das Herz begehrt. Ich freu mich sooo sehr für meine Mädels. Ich hoffe, wir können sie dort ganz oft besuchen! *freu*

Da wir unser Zimmer allerdings noch in Estepona hatten, mussten wir wieder zurück fahren, die 150km, und haben uns dann dort noch einen schönen Abend gemacht.

Unser Abendessen sah (leider) viel, viel besser aus, als es tatsächlich geschmeckt hat. Ich würde Dir das Restaurant nicht empfehlen und muss auch ehrlich gestehen, dass ich mir den Namen noch nicht einmal gemerkt habe. So schlecht habe ich schon lange nicht mehr gegessen, wobei es sooo toll ausgesehen hat. Schade! Auch meinen Mädels hat es nicht geschmeckt, denn wir hatten alle drei das Gleiche.

Am nächsten Morgen haben wir dann gepackt und sind komplett nach Nerja umgezogen. Naja, nicht ganz komplett, denn meine Jüngste hat sich da schon verabschiedet und ist zurück geflogen, da sie noch einiges hier vor Ort zu erledigen hatte. Daher haben wir sie auf dem Rückweg an den Flughafen in Málaga gebracht.

Der Rest der Truppe hat dann im „Hostel Azahara“ (*unbezahlte Werbung*) in Nerja für die nächsten zwei Nächte eingecheckt. Dort war es wesentlich angenehmer als in Estepona und hatten sogar Frühstück inklusive. Die Stadt war schöner, die Leute freundlicher und das Essen viel, viel besser.

Zu Dritt sind wir dann also losgezogen und haben uns Nerja angeschaut und natürlich auch wieder Fisch zum Abendessen gehabt. Dieses Mal war er hervorragend und wir wurden während dem Essen von zwei Musikern erfreut. Was hatten die für eine tolle Stimme! Wir mussten einfach mitsingen. Ich glaube, wenn sie noch ein weiteres Lied gespielt hätten, wäre ich aufgestanden und hätte dazu getanzt, obwohl sonst niemand aufgestanden ist. Ich fand es so toll! Doch als ob sie es geahnt hätten, haben sie nach dem zweiten Lied Schluss gemacht! *lach*

Für den nächsten Morgen hatten wir auch schon Pläne, denn wir sind nach Frigiliana gefahren, dem Örtchen an dem meine Mädels dann zukünftig leben werden. Wir sind dort erst auf den Markt gegangen und haben danach eine geführte Tour durch das Dörfchen gemacht. So haben wir dann auch María José von „Frigiliana Tours“ (*unbezahlte Werbung*) kennen gelernt, eine ganz liebe Dame, die uns nicht nur alles gezeigt hat, sondern meiner Tochter auch gleich ganz viele Tipps geben konnte, wo, was zu erledigen ist. Einfach nur super nett!

***Querida María José, muchísimas gracias por tu ayuda y por ser una guía tan genial. Nos le hemos pasado muy bien contigo! Hasta pronto si Dios quiere!***

Der Markt war übrigens toll und super, super klein. Es gab jeweils nur ein Stand mit Kleidung, Schuhen, Bettwäsche, Keramik, Flechtwaren, Schmuck und Lebensmittel. Doch man konnte sich mit allem eindecken, was das Herz begehrt. Sogar einen „Churros con Chocolate“ – Stand hatten sie, doch wir sind nicht dazu gekommen, sie zu probieren. Ich hab dort leckeren Honig für meinen Lieblingsmensch gekauft. Ganz typisch ist dort wohl auch „miel de caña“ – übersetzt „Rohrhonig“ – was allerdings kein richtiger Honig ist, sondern aus Zuckerrohr hergestellt wird. Es wird sehr gerne zu gebackenen Auberginen gegessen. Und ich muss gestehen, mir hat es auch sehr gut geschmeckt.

Frigiliana selbst ist eins der weißen Dörfer von Andalucía. Es ist in der Tat alles weiß gehalten, bis auf die Eingangstüren und Fensterrahmen, die dürfen in warmen Tönen wie grün, blau, rot oder braun gestrichen werden. Doch keins gleicht dem anderen. An diesen Farben erkennt man, welche Haustür und Fenster zu wem gehören, und wenn es mehrere davon nebeneinander gibt, kann man davon ausgehen, dass es eine Familie ist. Die Einwohner sind dort dazu verpflichtet, einmal im Jahr ihre Häuser weiß zu streichen und immer schöne, blühende Pflanzen am Straßenrand zu platzieren. Jeder muss sich selbst darum kümmern und ich muss sagen, die Mühe lohnt sich. Es sieht sooo toll aus in den Straßen. Kein Wunder, dass Frigiliana den zweiten Platz ergattert hat. Einfach nur wunderschön. Du siehst, ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Es gibt dort im „Casco antiguo“ – dem alten Stadtviertel – kaum richtige Straßen und alles was transportiert werden muss, wird mit Hilfe von Mulis die Straßen entlang getragen. Schon alleine durch die vielen Stufen geht es nicht anders. Es war richtig beeindruckend.

Den Nachmittag haben wir dann wieder in Nerja verbracht und haben uns erst einmal vom Strand verabschiedet. Am nächsten Morgen wurde dann der Vertrag unterschrieben und wir sind die komplette Strecke bis zu meinen Eltern zurückgefahren. Dort gab es ein leckeres Abendessen und am nächsten Morgen sind wir weiter bis zur spanisch-französischen Grenze gefahren. In Figueres haben wir noch kurz einen Abstecher gemacht und sind den Weg um die Burg gelaufen. Leider hatte ich nicht bedacht, dass es kurz vorher etwas geregnet hatte und somit waren wir hinterher alle drei voller Matsch und dass nicht nur an den Schuhen und den Pfoten.

In unserem Hotel in La Jonquera (s.o.) haben wir wieder eingecheckt und haben uns am Truck-Stopp Essen „to go“ bestellt und es im Zimmer gegessen. Am nächsten Morgen sind wir in Richtung Heimat aufgebrochen und wurden nicht nur an den Pyrenäen – wie Du gleich auf dem Foto siehst – sondern auch in Frankreich mit bestimmt 10cm hohem Schnee überrascht. Was für ein Unterschied!! In Nerja konnten wir mittags noch ohne Jacke gemütlich spazieren gehen und die Sonne genießen. Einige sind sogar noch Schwimmen gegangen und/oder haben sich am Strand im Bikini gesonnt – und ein paar (viele) Kilometer weiter liegt schon Schnee.

Sonntag Abend sind wir dann müde, kaputt, verfroren und überglücklich zu Hause angekommen und mein Lieblingsmensch hat uns schon mit einem leckeren Abendessen erwartet. So macht Heim kommen Spaß! *lach* Es war ein toller und super anstrengender Trip, denn in neun Tagen sind wir ca. 6000km gefahren. Doch da wir mit dem Auto gefahren sind, konnte ich jede Menge leckerer Sachen und Dinge, die bei meinen Eltern auf eine „Mitfahrgelegenheit“ gewartet haben, endlich mitnehmen. Die Rückbank war gerammelt voll! *lach*

***Meine Mädels, Ihr seid so toll! Danke, dass Ihr mich zu Eurem Trip mitgenommen habt und dass Ihr meinem Urteilsvermögen so viel vertrauen schenkt. Ich hab Euch lieb und werde Euch ganz schön vermissen!***

Für meine Mädels geht’s dann nach Weihnachten los… Ich hoffe, Dir hat mein Mädels-Trip auch gefallen und vielleicht zieht es Dich ja dann auch mal dort hin zum Urlaub machen. Ich kann Dir Frigiliana und Nerja wärmstens – im wahrsten Sinne des Wortes – empfehlen!

Alles Liebe, Susana

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Privat | Reisebericht

Kurztrip nach Straubenhardt und Bad Herrenalb

von am 30. Oktober 2021

Das letzte Wochenende waren wir „ausnahmsweise“ auf zwei Plätzen. Die erste Nacht haben wir auf dem Bioland-Hof Reiser (*unbezahlte Werbung*) verbracht. Das Highlight war, dass man hätte die Sauna benutzen dürfen, doch leider war sie schon von den Gästen der Ferienwohnungen besetzt… Naja, vielleicht klappt’s ja beim nächsten Mal. Trotzdem hatten wir hier eine tollen Aufenthalt. Haben viele Tiere gesehen, einen schönen Spaziergang unternommen und gemütlich in der Trude zu Abend gegessen.

Hühner, Kühe, Ziegen, Lamas… Und das war nur ein Teil der Tiere, denn am nächsten Morgen nach einer recht erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück haben wir noch ein paar andere Tierchen und schöne Plätzchen gefunden bevor wir dann weiter gefahren sind.

Wie Du siehst kamen noch Schweine und Pferde zur Sammlung hinzu…

Wir sind dann also weiter gefahren bis nach Bad Herrenalb und haben dort den ganzen Tag in der Siebentäler-Therme (*unbezahlte Werbung*) verbracht, sogar inkl. einer herrlichen Rückenmassage. Doch davon gibt es allerdings keine Bilder. *lach*

Am Abend wollten wir in dem Restaurant „Zur alten Post“ (*unbezahlte Werbung*) einkehren, da wir dies in der Therme empfohlen bekommen hatten, doch da wir nicht reserviert hatten, haben wir dort keinen Platz bekommen. Und ich muss gestehen, das war gut so, denn so sind wir beim Park Restaurant Kurhaus (*unbezahlte Werbung*) gelandet und hatten ein hervorragendes Abendessen! So lecker hab ich schon lange nicht mehr gegessen und unsere zwei Kellner mit französischem Akzent waren klasse, sehr aufmerksam und sehr witzig!

Wie Du siehst, war bei meinem Nachtisch meine Freude und mein Heißhunger darauf so groß, dass ich einfach vergessen habe vorher noch ein Foto davon zu machen. *lach* Ich kann Dir dieses Restaurant nur wärmstens empfehlen. Es war wirklich in der Tat suuupppeeerrr lecker!! Ein großes Lob an die Küche.

Leider war meine Nacht nicht so toll, unter anderen auch, weil mir einfach der Kuchen doch ein bisschen schwer im Magen gelegen hat, da ich ja kein Gluten, etc. vertrage. Doch das war es mir wert! *lach*

Am nächsten Morgen sind wir also nach dem Frühstück wieder gemütlich nach Hause gefahren und haben unseren fast schon obligatorischen Zwischenstopp am Softeis-Automat genossen.

Danach, wie immer, zu Hause die Trude ausräumen, Wäsche waschen, etc. Das volle Programm eben und als Highlight wurden wir von unseren großen Tochter zum Essen eingeladen. Hier war das Gasthaus Büttner (*unbezahlte Werbung*) unser Ziel und es war, wie immer bei Conny und Rudi, hervorragend!

Alles Liebe, Susana

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Privat | Reisebericht

Kurztrip nach Muggensturm

von am 24. Oktober 2021

Vor zwei Wochen waren wir mit unserer Trude (WoMo) in Muggensturm auf dem Aulachhof (*unbezahlte Werbung*) – wie meistens -, ein Stellplatz aus dem Landvergnügen (*unbezahlte Werbung*).

Nachdem wir uns ein Plätzchen auf dem Parkplatz raussuchen durften und uns „eingerichtet“ hatten, sind wir gleich auf Achse gegangen und haben uns Muggensturm ein wenig näher angeschaut.

Fasziniert war ich gleich am Anfang, als ich eine Raupe entdeckt habe, die genau so groß wie mein Zeigefinger war. *lach*

Als erstes haben wir dem Tiergehege in Muggensturm einen Besuch abgestattet und eins der Gänse hat sogar nach meinem Lieblingsmensch geschnappt und ihn am Fuß erwischt. Mein armer Schatz! Streicheln konnte/durfte man die Tiere leider nicht. War vielleicht auch gut so… Die Gänse waren auf jeden Fall ein bisschen „schräg“ drauf! *lach*

Danach haben wir uns auf den Kunstpfad begeben – was sehr interessant war. Ich hätte zwar gerne vorher noch einen kleinen Abstecher ins nächste Lokal gemacht, denn es gab dort Federweißer und Zwiebelkuchen und wir hätten auf der Terrasse im Sonnenschein sitzen können, doch mein Lieblingsmensch hatte nicht wirklich Lust dazu. Also sind wir gemütlich weiter gelaufen…

…und haben im Hoflädle auf dem Weg nach Hause eingekauft, damit wir uns nach einem schönen Spaziergag noch etwas Leckeres kochen konnten. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass sich mein Papa in Spanien – ohne es zu wissen – zur gleichen Zeit, das Gleiche gekocht hat! Wie witzig, oder? Das war wohl Gedankenübertragung! Es gab ein leckeres Rinderhüftsteak, dazu Pfifferlinge und Tomatensalat. Mmhm, sooo lecker!! Und ja, wir kochen in unserer Trude (WoMo) alles und es wird auch alles benutzt!!

In der Partyscheuer wurde an diesem Abend ein 70. Geburtstag gefeiert, doch das haben wir gar nicht mitbekommen, da die Leute sehr „human“ und leise gefeiert haben.

Am nächsten Morgen sind wir nach dem Frühstück mit dem Fahrrad in das ca. 15km entfernte Ettlingen gefahren. Den Hinweg habe ich schon nur mit heftigsten Steißschmerzen irgendwie bewältigen können, doch den Rückweg haben wir nach vielem hin und her nur mit Hilfe der Bahn geschafft. Weder meine Beine, noch mein Steiß haben es mitgemacht. Schade, doch im Moment bin ich leider nicht so fit, wie ich es gerne wäre. Und wenn ich es ausreize, dann bekomme ich wieder eine Entzündung in diesem Bereich und das wäre dann wirklich fatal! Also absteigen, schieben und nach Alternativen suchen.

Nun gut, in Ettlingen selbst haben wir einen schönen Tag verbracht…

…und nachdem wir uns ein wenig die Altstadt angeschaut haben, haben wir uns noch eine Currywurst mit Pommes und einen leckeren Nachtisch gegönnt.

Ich habe zum ersten Mal Macarons probiert, doch ich fand sie jetzt nichts besonders toll. Hatte mir „mehr“ darunter vorgestellt. So ist es manchmal… Danach haben wir uns auf den Heimweg gemacht, mit S-Bahn, Bahn und doch noch ein bisschen Rad. Endlich angekommen, haben wir ein wenig die Landschaft und das herrliche Wetter genossen und haben auf unser bestelltes Spanferkel gewartet.

Es war sooo lecker!! Ich kann es Dir nur wärmstens empfehlen. Spanferkel to go! Herrlich!! Schon alleine wegen dem Spanferkel lohnt sich ein Besuch auf dem Aulachhof (*unbezahlte Werbung*)!

Nach einem schönen Abendspaziergang wollten wir noch ein wenig TV gucken und schlafen. Wollten wir… Mein Lieblingsmensch hat das so auch gut hinbekommen – ich nicht! Denn…

…in der Partyscheuer fand eine Hochzeit statt und die Herrschaften haben gefeiert was das Zeug hält! Bis drei Uhr morgens wurde gefeiert und bis alles eingepackt und die letzten Gäste gegangen sind, war es vier Uhr morgens. Und bis vier Uhr morgens war ich auch wach, denn die Gäste parkten ja direkt neben uns und waren den ganzen Abend über nicht wirklich leise. Was ja auch in Ordnung ist, wenn man Hochzeit feiert.

Das Problem war nur, in der Trude ist nicht wirklich viel Platz oder die Möglichkeit um die Nacht zum Tage zu machen und draußen war es auch schon kalt. Am liebsten wäre ich zur Hochzeitsgesellschaft gegangen und hätte mitgefeiert, denn die hatten echt gute (Tanz-) Musik, wollte aber meinen Lieblingsmensch auch nicht alleine in der Trude liegen lassen. Am nächsten Morgen meinte er nur, dass ich das gerne hätte tun können… Oh man!! Beim nächsten Mal feiere ich definitiv mit! Dann hätte ich auch nicht so schlechte Laune gehabt und das Spanferkel wäre schneller verdaut gewesen! *lach*

Das Beste war, als ich kurz vor Schluss noch ein Gesprächsfetzen mitbekommen habe das ungefähr so lautete… Er zu ihr: „Musst Du jetzt noch oder schaffst Du es bis nach Hause? Ich beeile mich auch!“ Herrlich!! Das hätten auch wir sein können. Was bin ich froh, dass wir in der Trude immer alles dabei haben! *lach*

Nach einer sehr, sehr kurzen Nacht – zumindest für mich, denn ich kann bei Musik oder Stimmen/Gesprächen einfach nicht schlafen. Eine Bohrmaschine oder andere Geräusche wäre egal, die baue ich in meinen Traum mit ein. Doch wieder zurück zum Thema, nach einer sehr, sehr kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück sind wir noch eine schöne Runde spazieren gewesen – die viel länger geworden ist, als ursprünglich gedacht -, bevor wir uns wieder auf den Heimweg gemacht haben.

Übrigens hat dieses Mal mit dem autark Stehen tatsächlich alles geklappt, denn unser Kühlschrank ist wieder okay! *freu* Und jetzt freuen wir uns schon auf die nächste Tour!

Zu Hause haben wir unsere Trude ausgeräumt und haben noch einen schönen Spaziergang in den Weinbergen gemacht uns sind im Rebmuttergarten (*unbezahlte Werbung*) eingekehrt… Das gehört einfach dazu, wenn es die Möglichkeit dazu gibt! Zum Wohl und bis zum nächsten Mal!

Alles Liebe, Susana

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